Hochzeits-Messe

Nach Gründung der Firma werden wir an unserer ersten Messe als Aussteller teilnehmen.

Sie findet am 13.November 2016 im Kasteel Vaalsbroek statt. Mehr Infos beim Klick auf das Bild.

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Alina & Markus

Im Intranet unserer Firma, wo wir arbeiten,  gibt es ein schwarzes Brett, wo man etwas verkaufen oder suchen kann. So dachte sich Kollegin Andrea, die ihrer Kollegin zur Hochzeit eine Fahrt mit einem Bulli schenken wollte, es könne nicht schaden, dort mal eine Suchanfrage reinzusetzen. Mein Chef sah dies, und weil er vom Bulli weiß, antwortete er gleich selbst, um meine Telefonnummer weiter zu geben und auch schon einmal anzukündigen, dass ich an dem gewünschten Tag Urlaub hätte. So kamen Andrea und ich zusammen, um das Weitere zu besprechen. Vom Urlaub wusste ich bis dahin noch nichts, aber gesagt ist gesagt. Ich bekam den angeblich schon geplanten Urlaub und die Fahrt konnte los gehen!

Und zwar nach Geilenkirchen. Zunächst musste der Bulli in einer Nebenstraße warten, bis das Hochzeitspaar in den Garten befördert worden war, damit sie nicht auf die Straße gucken konnten. Dann konnte ich vorfahren. Und als die Haustüre dann aufging, war die Überraschung groß! Gleich wurden ein paar Fotos von der Fotografin gemacht. Und auch die Nachbarn kamen mal gucken, was da so vor dem Haus geparkt ist.

Dann ging es zur Trauung, die im Trauzimmer der Stadt Heinsberg am Lago Laprello stattfand.

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Anschliessend gab es am See einen Umtrunk. Ein kleiner Regenschauer tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Danach ging es zurück nach Hause in den Garten. Dort fand das Bulli-Restaurations-Buch reges Interesse und es ergaben sich so manche Benzingespräche. Ein Nachbar gab den Anstoß, doch jetzt endlich mal mein Motorrad wieder auf die Straße zu bringen. Eine gute Idee…

Gestärkt mit leckerem Kuchen trat der Bulli dann am Nachmittag  eines kurzweiligen Tages die Heimreise an.

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Virginie & Lee

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Von zu Hause wurden der Brautvater und die Braut bei bestem Wetter nach Kelmis kutschiert. In Kelmis ist das sehr praktisch: Vom Standesamt geht man über die Straße und kann in der Kirche gleich weiter machen…

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Nach der Trauung fuhren wir im langen Corso von La Calamine nach Hombourg. In der Gegend fand ein Radrennen statt, so dass einige Straßen gesperrt waren. An einer T-Kreuzung mussten wir wegen der Sperrung links abbiegen. Von links kam ein Wagen, der Vorfahrt hatte. Der Fahrer sah uns, guckte, fuhr vorbei, guckte, fuhr weiter, guckte und rauschte in das Absperrgitter.  Was ein Schreck! Seltsam nur, dass so etwas nicht schon öfter passiert ist, wenn andere Verkehrsteilnehmer beim Anblick des Bullis alles um sie herum vergessen.

Gefeiert wurde im ehemaligen Bahnhof von Hombourg.

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Melanie & Nadine

Einer der längsten und ereignisreichsten Tage bisher führte den Bulli nach Bönen. Um 9 Uhr sollte die Fahrt beginnen, aber die Garagenausfahrt war von drei Umzugslastern zugestellt. Als ich ankam, kollidierte gerade die Zugmaschine mit einem bereits abgestellten Anhänger. Scherzhaft meinte der Fahrer, hier ginge heute gar nichts mehr. Dass ziemlich bald ziemlich viel geschehen müsse, machte ich unmißverständlich klar…und 20 Minuten später war die Ausfahrt endlich wieder frei. Bis Hagen war die Autobahn ziemlich leer, aber dann kam der erste Stau. Das Navi schlug einen kleinen Umweg vor, der 30 Minuten schneller sein sollte, aber gleich nach der Abfahrt tauchten neue Baustellen-Warnungen auf. Also an der nächsten Auffahrt wieder auf die Autobahn. Das ging bis zum Westhofener Kreuz auch wieder gut, dann begann das Spiel von neuem. Auch am Kamener Kreuz war ziemlich viel los. Eine Umleitung quer durch Dortmund schien mir aber auch nichts zu bringen. Die Zeitprognose ergab eine Ankunft um 12:08 Uhr- das sollte reichen, denn die Abfahrt sollte um 12:15 Uhr sein. Schließlich kam ich pünktlich an. Noch schnell ein paar Fotos gemacht, und dann ging es auch schon weiter zum Haus Opherdicke, einem ehemaligen Rittergut und Wasserschloss, wo die Trauung stattfand.

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Anschliessend ging es weiter zum Förderturm nach Bönen, wo die Feier stattfand. Eine Stiftung und ein Förderverein kümmert sich um den Erhalt des letzten verbliebenen Bauwerks des Steinkohlebergbaus in Bönen. Eine tolle Location! Der Bulli war ein überaus beliebtes Fotomotiv für die Gäste. Nachdem dann jemand als erstes gefragt hatte, ob man sich auch mal ans Steuer setzen dürfe (darf man!), wollten dann alle mal Platz nehmen und einen Schnappschuss machen.

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Nicht nur die Menükarte hatte einen Bulli-Bezug. Viele Geschenke waren liebevoll mit Bulli-Devotionalien aller Art gestaltet worden, und das Hochzeitspaar hatte sich sogar Bulli-Chucks anfertigen lassen. Nach einem kurzen Schauer ging es zum Fotoshooting zum Haus Bögge. Vor drei Jahren war das Anwesen umfangreich restauriert worden, nachdem es kurz vor dem Verfall gestanden hatte. Die Besitzer empfingen uns sehr freundlich und berichteten  Interessantes und Wissenswertes. Der Fahrer durfte sogar einen Blick in die Garage des Hausherrn werfen, wo es einiges zu bestaunen gab. Die Zeit verging im Flug, der engagierte Fotograf Sammy war von der Örtlichkeit, dem Wetter, dem Licht und überhaupt begeistert, so dass schließlich die Handys klingelten, wo wir denn blieben, da die Gäste hungrig wären.

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Foto: Sammy D. Kantanis

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Foto: Sammy D. Kantanis

Foto: Sammy D. Kantanis

Foto: Sammy D. Kantanis

Foto: Sammy D. Kantanis

Auf der Rückfahrt war alles frei, so dass schliesslich um 21:30 Uhr ein ereignisreicher Tag zu Ende ging, der viel Spaß gebracht hatte.IMG_3059a

11. Großglockner Bullitreffen

Der Berg rief und 298 luftgekühlte T1, T2 und T3 kamen zum 11. Großglockner Pullitreffen vom 22.bis 24. Juli 2016 nach Kals.

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Wieder wurde das Treffen mit Urlaub verbunden und die bewährte 3-Tages-Anfahrt gewählt. Mehr als 300 km pro Tag sollten es nicht sein. Die zweite Etappe von St. Martin an der Weinstraße nach München war etwas länger, dafür wurde die letzte wieder etwas kürzer.

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Zwei Tage vor Beginn des Treffens war der Campingplatz noch leer und wir konnten uns entspannt einrichten.

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Bei der Ankunft der anderen Bullis suchten wir uns einen Platz an der Einfahrt und hatten so alles gut im Blick.

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Mittlerweile war auch der Campingplatz voll geworden.

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Am Samstag gab es zwei Ausfahrten. Unsere führte nach Obertilliach.

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Sonntag fuhren wir noch einmal die Kaiser Glocknerstraße zum Lucknerhaus. Beim Fotoshooting am Freitag hatte es heftig geregnet und vom Berg war nichts zu sehen gewesen.

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Nach dem Treffen war dann auch wieder die Großglockner Hochalpenstraße dran.

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Danach war dann „richtig Urlaub“ angesagt. Ein wenig Wandern, aber auch viel Ausruhen. Und lecker Essen gehen. Und eine neue Batterie für den Bulli. Die hatte fertig. Und eine Entdeckung beim Straßentheater-Festival in Lienz: Die Heavy Metal Marching Band »Blaas of Glory«.

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Und ein besonderer Dank an Ulrich und Monika. Die Etappenübernachtungseinladung für die Rückfahrt hatten wir gerne angenommen. Aus einer Frage, woran es liegen könnte, dass die Heckklappe des Bullis nicht richtig schließt, wurde kurzerhand eine (umfangreiche) Reparatur des Scharniergelenks. Eine (vormals vorhandene) Messingbuchse war völlig zerbröselt und das Material hatte heftig gearbeitet. Deshalb hing die Klappe schief. Jetzt klappt es wieder mit dem Öffnen und Schließen!

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Daniela & Sebastian

Am Morgen große Aufregung: Für den Juli musste die Garage, in der der Bulli sonst untergebracht ist, geräumt werden und der Bulli in ein Ausweichquartier umziehen. Hochzeits-Equipment sowie alle für den bevorstehenden Camping-Urlaub benötigten Dinge mussten ebenso ausgelagert werden. Aber wo ist der Schlüssel? Der gesamte Hausrat, Kleidung, Auto wurde durchstöbert und eine Rekonstruktion der Ereignisse versucht. Nichts… Also beim Besitzer der Garage angerufen. Nicht da, sagte seine Frau, aber während des Gesprächs rief er zufällig (?) selbst an. Ja, es gäbe noch einen Schlüssel; er könne in 20 Minuten da sein. Puh, das ging gerade noch einmal gut. Auch gut, dass ich für die Anfahrt immer eine zusätzliche Stunde einplane- man kann nie wissen…

Dann konnte es losgehen. Wieder einmal ging es an den Rhein. Zunächst wurde die Braut mit Freundinnen abgeholt. Geheiratet wurde im Schloss Birlinghoven. Wir waren recht früh dort, so dass wir noch nicht vorfahren durften. Also wurde die Wartezeit kurzerhand zu einem spontanen Fotoshootings in einem nahegelegenen Feld genutzt.

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Warten an der Bushaltestelle • Foto: Moser Photodesign

Warten an der Bushaltestelle • Foto: Moser Photodesign

Dann durften wir auf das Gelände. Das Hochzeitspaar, das vorher einen Termin hatte, war in einem Ford Mustang unterwegs.

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Foto: Moser Photodesign

Foto: Moser Photodesign

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Nach der Trauung ging es an den Rhein nach Niederdollendorf zum Clubhaus eines Wassersportvereins. Das Interesse am Bulli war bei Gästen wie Passanten gleichermaßen groß und er war ein beliebtes Fotomotiv und Gesprächsthema, angefangen von der Technik bis hin zu Fragen des Imports von Fahrzeugen aus Amerika. Wieder ein gelungener Tag, sogar mit tollem Wetter!

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Mehr Fotos gibt es hier.

Übrigens tauche der Schlüsselbund am nächsten Tag in einer Jackentasche wieder auf. Die Jacke lag auf dem Rücksitz im Golf. Das bestätigt wieder einmal das bewährte Motto: »Einmal richtig gucken!«

Julia & Marcel

Schon im November 2015 war der Termin reserviert worden. Diesmal ging es nach Glimbach. Vor 30 Jahren gelangte dieser kleine Ort zu einer gewissen Berühmtheit, weil dort ein Nato-Befehlsbunker geplant war. In den Hochzeiten der Friedensbewegung entstand der ”Friedensacker“.

Der Glimbacher Friedensacker
Um eine Ausweitung des vorhandenen Militärgeländes zu verhindern, wurde von Friedensinitiativen im Rheinland, im Jahr 1986 eine große angrenzende Ackerfläche erworben. Diese wiederum wurde in hunderte Parzellen unterteilt und weltweit quadratmeterweise weiter verkauft. Anteilseigner wurden damals genau 1.268 Menschen, wovon ca. 600 sich beim Amtsgericht Jülich in das Grundbuch eintragen ließen. Dies war eine strategische Entscheidung. So könnten sich im Falle einer Enteignung immer wieder neue Besitzer ins Grundbuch eintragen lassen.friedenstaube_weiss_blau_kreis

Zu den Anteilseignern gehören unter anderen Fernsehpfarrer Jürgen Fliege (damals Pfarrer in Aldenhoven), Antje Volmer, Christa Nickels, die verstorbenen Petra Kelly und Horst-Eberhard Richter. Aus rechtlichen Erwägungen rief der Koordinationsausschuss eigens die Gesellschaft Friedensacker ins Leben. Der von vielen Mitgliedern der Friedensbewegung im In- und Ausland anteilig erworbene Acker soll deshalb als Zeichen des Friedens wieder den deutlicher werdenenden Zeichen militärischer Gewalt entgegen gesetzt und seiner Bedeutung als Mahnstätte zurückgegeben werden.

Glimbach

Heute ist der Friedensacker in Sichtweite des Natobunkers eine Streuobstwiese, von der man im Herbst Äpfel und Birnen ernten kann. Auch finden hier, mehr oder weniger regelmäßig, Gottesdienste statt. Der Nato-Bunker in Glimbach ist praktisch ein in die Erde gebautes Hochhaus, das völlig autark von der Außenwelt betrieben werden kann. Es verfügt mit seinen sechs Stockwerken über gut 14000 Quadratmeter Nutzfläche. Der umbaute Raum beträgt knapp 100 000 Kubikmeter. Kosten des unterirdischen Baus ca. 165 Millionen DM. Im Notfall ist der Nato-Bunker in der Lage, das gesamte Brunssumer AFNORTH-Haupquartier aufzunehmen.

 

Aber zurück in die Gegenwart. Zunächst wurde die Braut abgeholt. Dabei bot sich ein außergewöhnliches Bild der Brautjungfern. Wirklich klasse!

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Bei einem Zwischenstop wurden weitere Fotos gemacht, da noch reichlich Zeit war bis zur Ankunft an der Kirche in Titz.

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Nach den Gratulationen ging´s dann wieder zurück nach Glimbach, wo gefeiert wurde. Und auch diesmal war das bestellte Wetter geliefert worden. Erst später am Nachmittag gab es (in Aachen) wieder Regen.

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8. AKV-Rallye »The Race«

Eins vorweg: eine rundum gelungene Veranstaltung! Das Wetter hat gehalten, eine tolle Strecke, nette Menschen, schöne Autos und ein grandioses Ergebnis. Hatten wir jemals bei einer Rallye so viel Spaß? Wohl kaum.

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Aber der Reihe nach. Freitag ging es zum Auftakt zum Aachener Markt. Eine erste kleine Prüfung, nach der Vorstellung auf der Rampe vom Start aus in genau acht Sekunden das Ziel zu erreichen, meisterten wir ganz ordentlich. Nach Zuschauerangaben kamen wir bei ca. 8,5 Sekunden an. Der Sieger hatte am Ende mit 7,94 Sekunden die geringste Abweichung zur Zielzeit. Nach der Anmeldung und Ausstattung des Bullis mit den Startnummern verkürzten wir mit ersten Benzingesprächen die Wartezeit bis zur Gulaschsuppe, die wieder hervorragend war. Wir lernten bisher Unbekannte kennen und flugs war es schon sehr spät geworden.

Samstag ließen wir es ruhig angehen. Nur keine Hektik – mit Startnummer 85 hatten wir reichlich Zeit. Dann ging es für uns um 10:42 Uhr auf die Strecke. Eine Idee unseres Frühstücksnachbarn war, gleich die erste WP in den Sand zu setzen, so dass von Beginn an keine Chance mehr auf den Sieg besteht, um dann entspannt den Rest des Tages angehen zu können. Und ohne uns diesen Gedanken anzuschliessen, wäre es bei uns fast genauso gekommen: Dem Fahrer war mittendrin im Slalom die Strecke doch nicht so ganz klar. Von Beifahrerseite kam ein energisches »HALT« nach dem vierten Tor. Nach vier kommt nun mal fünf und nicht sechs. OK, also eine Beinahe-Vollbremsung (nicht optimal bei einer Bestzeit-Prüfung), um noch die Kurve zum Tor 5 zu bekommen. Das ging gerade noch mal gut; die Zeit dürfte darunter heftig nach oben gegangen sein. Aber die Anspannung wich erstaunlicherweise tatsächlich von uns. Jetzt war es wirklich mehr oder weniger egal, wie der Rest laufen würde. Oben rankommen konnten wir nicht mehr.

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Begegnung im Wald

 

Umso mehr konnte von nun an die schöne Strecke genossen werden. Über Brand, Schevenhütte, Birgel, Berzbuir, Üdingen, Heimbach, Abenden ging es bis nach Schwammennauel an den Rursee zur Mittagspause. Unsere Pause sollte nur 25 Minuten sein, wohl, weil wir so spät dran waren. Das geht aber nun mal gar nicht- Stress in der Pause ist nicht gut für den zweiten Teil, der noch kommen sollte. Also machten wir gemütlich weiter, bis wir uns etwas erholt fühlten.

on the road again

on the road again

 

Nach der Mittagspause führte uns das Roadbook von Schwammenauel über Schmidt, Rollesbroich nach Simonskall. Dort war die Ortsdurchfahrt gesperrt, so dass ein Ergänzungsblatt im Roadbook den Weg zur nächsten Gleichmässigkeitsprüfung in Raffelsbrand wies. Vom Gefühl her haben wir den 50er-Schnitt super gemeistert!

 

Warten vor der WP 6

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Weiter ging es über Zweifall und durch Alt Breinig bis nach Kornelimünster. Kor-Ne-Li-Mün-Ster… Da war doch was…Unser Trauma (abgesehen von Pier…); bisher haben wir uns jedesmal heftigst gestritten, weil wir die Wege im schönen Ort nie gefunden haben. Diesmal sollte es unsere Kür werden! Mit der nötigen Ruhe wurde die Karte studiert. Es waren zwei Karten. Die zweite schien einen anderen Maßstab zu haben. Wo war der Übergang von der einen zur anderen Karte? Kurzerhand wurde von der kreativen Beifahrerin die zweite Karte ausgeschnitten (mit dem Taschenmesser – Schere demnächst einpacken und Kleber!), die beiden Karten wurden über- bzw. aneinander gelegt, die Punkte und Striche aus Karte 1 auf Karte 2 übertragen, und schon sah es viel einfacher aus! Eine Frage blieb offen: es gab nämlich zwei mögliche Wege. Aber der eine Weg entpuppte sich vor Ort als Fussgängerzone und schied somit aus, so dass uns die Strecke klar war, denn anders ging es nicht.

Jedoch kamen wir seit dieser Erkenntnis nur ca. 50 Meter weit, denn am Wegesrand entdeckten wir die »VIP-Tribüne« von Michael Cosler (übrigens seinerzeit mein erster Hochzeitsfahrt-»Kunde«), der für die Rallye-Teilnehmer Getränke bereithielt. Also hielten wir erst einmal an – so wie andere auch- zum Boxenstop. Die Zeit war ja sowieso schon egal. Und nach einem »Perlwein« war die Beifahrerin dann tiefenentspannt.  Da wir laut Aufgabe auch noch einmal dort vorbeikommen würden, wurden kurzerhand die Kinder eingeladen, die dann die Runde mitfuhren. Sie hatten genau beobachtet, dass die meisten bestimmt 10 Minuten brauchten, um den Weg zu finden, wenn sie denn überhaupt ein zweites mal vorbeikamen. Da waren wir mit unseren fünf Minuten für die Runde einschliesslich roter Ampel wahrlich gut gefahren! Beim zweiten Boxenstop inklusive Perlwein konnten wir auch noch einen Teil der Adler-Treffen-Ausfahrt vorbeifahren sehen, die am gleichen Wochenende eine Tour unternommen hatten. Dann wurde es aber doch Zeit, zur Schlussetappe aufzubrechen.

Der Rallye-Golf von René und Tina

Der Rallye-Golf von René und Tina

 

Bei der WP 7 in Brand trafen wir Tina und René als Streckenposten vom Vormittag wieder. Auf dem gleichen Gelände galt es nun eine andere Strecke in 1:50 min zu bewältigen. Für den Bulli eine echte Herausforderung. Im Roadbook hatten wir zuvor auch schon als Erinnerung »Gas!« eingetragen. Mit Vollgas und heftiger Kurvenlage fuhren wir die Punkte, Striche und Pfeile ab und waren am Ziel auch nur ca. zwei Sekunden zu langsam. Guter Bulli…gut gemacht…

Von Brand aus war der Weg über einen Zwischenstop am Quellenhof mit lecker Eis zum Lousberg nur noch eine Formsache. Die Prüfungen dort waren dann auch kein Problem mehr. Und dann kamen wir tatsächlich einmal nicht als Letzte ins Ziel; es kamen noch nach uns einige Teams an.

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Ankunft am Markt

 

So brauchten wir wie gewohnt auch nicht lange auf das tolle Essen in der Aula Carolina zu warten. Die Versteigerung eines Bildes zu Gunsten der Sammlung Cross brachte dann sogar 5.000 € ein. Bei der Siegerehrung, die jeweils zunächst nur bis zum 4. Platz in jeder Klasse ging, waren wir eigentlich schon bestätigt. Da wir wegen unseres Zeitproblems nicht oben dabei sein konnten, hätten wir im Bereich ab Platz 10 in der Klasse C aber doch damit gerechnet, in der Platzierung gelandet zu sein. Hatten doch sogar Teams mit 70 Punkten noch einen Pokal bekommen. Aber wir hatten ja einen tollen Tag gehabt. Dann begann Achim Krott mit den besten Drei in den Klassen. Er könne verraten, dass es ein VW sei, ein Samba-Bulli. Dieses Jahr gäbe es ja zwei, die mitgefahren wären…Und er rief aber uns auf die Bühne und nicht die Kollegen aus Bonn – der zweite Platz, unglaublich! Damit hatten wir nun gar nicht mehr gerechnet. Aber wie schön die Erkenntnis: in der Ruhe liegt die Kraft!

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Bild: AKV

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Illumination: Rathaus und Bull – jeder nach seinen Möglichkeiten

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