Daniela & Sebastian

Am Morgen große Aufregung: Für den Juli musste die Garage, in der der Bulli sonst untergebracht ist, geräumt werden und der Bulli in ein Ausweichquartier umziehen. Hochzeits-Equipment sowie alle für den bevorstehenden Camping-Urlaub benötigten Dinge mussten ebenso ausgelagert werden. Aber wo ist der Schlüssel? Der gesamte Hausrat, Kleidung, Auto wurde durchstöbert und eine Rekonstruktion der Ereignisse versucht. Nichts… Also beim Besitzer der Garage angerufen. Nicht da, sagte seine Frau, aber während des Gesprächs rief er zufällig (?) selbst an. Ja, es gäbe noch einen Schlüssel; er könne in 20 Minuten da sein. Puh, das ging gerade noch einmal gut. Auch gut, dass ich für die Anfahrt immer eine zusätzliche Stunde einplane- man kann nie wissen…

Dann konnte es losgehen. Wieder einmal ging es an den Rhein. Zunächst wurde die Braut mit Freundinnen abgeholt. Geheiratet wurde im Schloss Birlinghoven. Wir waren recht früh dort, so dass wir noch nicht vorfahren durften. Also wurde die Wartezeit kurzerhand zu einem spontanen Fotoshootings in einem nahegelegenen Feld genutzt.

IMG_5515a

IMG_5520a

Dann durften wir auf das Gelände. Das Hochzeitspaar, das vorher einen Termin hatte, war in einem Ford Mustang unterwegs.

IMG_5528a

IMG_5543a

Nach der Trauung ging es an den Rhein nach Niederdollendorf zum Clubhaus eines Wassersportvereins. Das Interesse am Bulli war bei Gästen wie Passanten gleichermaßen groß und er war ein beliebtes Fotomotiv und Gesprächsthema, angefangen von der Technik bis hin zu Fragen des Imports von Fahrzeugen aus Amerika. Wieder ein gelungener Tag, sogar mit tollem Wetter!

IMG_5584a IMG_5590a

Mehr Fotos gibt es hier.

Übrigens tauche der Schlüsselbund am nächsten Tag in einer Jackentasche wieder auf. Die Jacke lag auf dem Rücksitz im Golf. Das bestätigt wieder einmal das Motto: »Einmal richtig gucken!«

Julia & Marcel

Schon im November 2015 war der Termin reserviert worden. Diesmal ging es nach Glimbach. Vor 30 Jahren gelangte dieser kleine Ort zu einer gewissen Berühmtheit, weil dort ein Nato-Befehlsbunker geplant war. In den Hochzeiten der Friedensbewegung entstand der ”Friedensacker“.

Der Glimbacher Friedensacker
Um eine Ausweitung des vorhandenen Militärgeländes zu verhindern, wurde von Friedensinitiativen im Rheinland, im Jahr 1986 eine große angrenzende Ackerfläche erworben. Diese wiederum wurde in hunderte Parzellen unterteilt und weltweit quadratmeterweise weiter verkauft. Anteilseigner wurden damals genau 1.268 Menschen, wovon ca. 600 sich beim Amtsgericht Jülich in das Grundbuch eintragen ließen. Dies war eine strategische Entscheidung. So könnten sich im Falle einer Enteignung immer wieder neue Besitzer ins Grundbuch eintragen lassen.friedenstaube_weiss_blau_kreis

Zu den Anteilseignern gehören unter anderen Fernsehpfarrer Jürgen Fliege (damals Pfarrer in Aldenhoven), Antje Volmer, Christa Nickels, die verstorbenen Petra Kelly und Horst-Eberhard Richter. Aus rechtlichen Erwägungen rief der Koordinationsausschuss eigens die Gesellschaft Friedensacker ins Leben. Der von vielen Mitgliedern der Friedensbewegung im In- und Ausland anteilig erworbene Acker soll deshalb als Zeichen des Friedens wieder den deutlicher werdenenden Zeichen militärischer Gewalt entgegen gesetzt und seiner Bedeutung als Mahnstätte zurückgegeben werden.

Glimbach

Heute ist der Friedensacker in Sichtweite des Natobunkers eine Streuobstwiese, von der man im Herbst Äpfel und Birnen ernten kann. Auch finden hier, mehr oder weniger regelmäßig, Gottesdienste statt. Der Nato-Bunker in Glimbach ist praktisch ein in die Erde gebautes Hochhaus, das völlig autark von der Außenwelt betrieben werden kann. Es verfügt mit seinen sechs Stockwerken über gut 14000 Quadratmeter Nutzfläche. Der umbaute Raum beträgt knapp 100 000 Kubikmeter. Kosten des unterirdischen Baus ca. 165 Millionen DM. Im Notfall ist der Nato-Bunker in der Lage, das gesamte Brunssumer AFNORTH-Haupquartier aufzunehmen.

 

Aber zurück in die Gegenwart. Zunächst wurde die Braut abgeholt. Dabei bot sich ein außergewöhnliches Bild der Brautjungfern. Wirklich klasse!

IMG_5234

Bei einem Zwischenstop wurden weitere Fotos gemacht, da noch reichlich Zeit war bis zur Ankunft an der Kirche in Titz.

IMG_5238

IMG_5249

Nach den Gratulationen ging´s dann wieder zurück nach Glimbach, wo gefeiert wurde. Und auch diesmal war das bestellte Wetter geliefert worden. Erst später am Nachmittag gab es (in Aachen) wieder Regen.

IMG_5257 IMG_5258

8. AKV-Rallye »The Race«

Eins vorweg: eine rundum gelungene Veranstaltung! Das Wetter hat gehalten, eine tolle Strecke, nette Menschen, schöne Autos und ein grandioses Ergebnis. Hatten wir jemals bei einer Rallye so viel Spaß? Wohl kaum.

IMG_5136a

Aber der Reihe nach. Freitag ging es zum Auftakt zum Aachener Markt. Eine erste kleine Prüfung, nach der Vorstellung auf der Rampe vom Start aus in genau acht Sekunden das Ziel zu erreichen, meisterten wir ganz ordentlich. Nach Zuschauerangaben kamen wir bei ca. 8,5 Sekunden an. Der Sieger hatte am Ende mit 7,94 Sekunden die geringste Abweichung zur Zielzeit. Nach der Anmeldung und Ausstattung des Bullis mit den Startnummern verkürzten wir mit ersten Benzingesprächen die Wartezeit bis zur Gulaschsuppe, die wieder hervorragend war. Wir lernten bisher Unbekannte kennen und flugs war es schon sehr spät geworden.

Samstag ließen wir es ruhig angehen. Nur keine Hektik – mit Startnummer 85 hatten wir reichlich Zeit. Dann ging es für uns um 10:42 Uhr auf die Strecke. Eine Idee unseres Frühstücksnachbarn war, gleich die erste WP in den Sand zu setzen, so dass von Beginn an keine Chance mehr auf den Sieg besteht, um dann entspannt den Rest des Tages angehen zu können. Und ohne uns diesen Gedanken anzuschliessen, wäre es bei uns fast genauso gekommen: Dem Fahrer war mittendrin im Slalom die Strecke doch nicht so ganz klar. Von Beifahrerseite kam ein energisches »HALT« nach dem vierten Tor. Nach vier kommt nun mal fünf und nicht sechs. OK, also eine Beinahe-Vollbremsung (nicht optimal bei einer Bestzeit-Prüfung), um noch die Kurve zum Tor 5 zu bekommen. Das ging gerade noch mal gut; die Zeit dürfte darunter heftig nach oben gegangen sein. Aber die Anspannung wich erstaunlicherweise tatsächlich von uns. Jetzt war es wirklich mehr oder weniger egal, wie der Rest laufen würde. Oben rankommen konnten wir nicht mehr.

IMG_5145a

Begegnung im Wald

 

Umso mehr konnte von nun an die schöne Strecke genossen werden. Über Brand, Schevenhütte, Birgel, Berzbuir, Üdingen, Heimbach, Abenden ging es bis nach Schwammennauel an den Rursee zur Mittagspause. Unsere Pause sollte nur 25 Minuten sein, wohl, weil wir so spät dran waren. Das geht aber nun mal gar nicht- Stress in der Pause ist nicht gut für den zweiten Teil, der noch kommen sollte. Also machten wir gemütlich weiter, bis wir uns etwas erholt fühlten.

on the road again

on the road again

 

Nach der Mittagspause führte uns das Roadbook von Schwammenauel über Schmidt, Rollesbroich nach Simonskall. Dort war die Ortsdurchfahrt gesperrt, so dass ein Ergänzungsblatt im Roadbook den Weg zur nächsten Gleichmässigkeitsprüfung in Raffelsbrand wies. Vom Gefühl her haben wir den 50er-Schnitt super gemeistert!

 

Warten vor der WP 6

IMG_5142a

Weiter ging es über Zweifall und durch Alt Breinig bis nach Kornelimünster. Kor-Ne-Li-Mün-Ster… Da war doch was…Unser Trauma (abgesehen von Pier…); bisher haben wir uns jedesmal heftigst gestritten, weil wir die Wege im schönen Ort nie gefunden haben. Diesmal sollte es unsere Kür werden! Mit der nötigen Ruhe wurde die Karte studiert. Es waren zwei Karten. Die zweite schien einen anderen Maßstab zu haben. Wo war der Übergang von der einen zur anderen Karte? Kurzerhand wurde von der kreativen Beifahrerin die zweite Karte ausgeschnitten (mit dem Taschenmesser – Schere demnächst einpacken und Kleber!), die beiden Karten wurden über- bzw. aneinander gelegt, die Punkte und Striche aus Karte 1 auf Karte 2 übertragen, und schon sah es viel einfacher aus! Eine Frage blieb offen: es gab nämlich zwei mögliche Wege. Aber der eine Weg entpuppte sich vor Ort als Fussgängerzone und schied somit aus, so dass uns die Strecke klar war, denn anders ging es nicht.

Jedoch kamen wir seit dieser Erkenntnis nur ca. 50 Meter weit, denn am Wegesrand entdeckten wir die »VIP-Tribüne« von Michael Cosler (übrigens seinerzeit mein erster Hochzeitsfahrt-»Kunde«), der für die Rallye-Teilnehmer Getränke bereithielt. Also hielten wir erst einmal an – so wie andere auch- zum Boxenstop. Die Zeit war ja sowieso schon egal. Und nach einem »Perlwein« war die Beifahrerin dann tiefenentspannt.  Da wir laut Aufgabe auch noch einmal dort vorbeikommen würden, wurden kurzerhand die Kinder eingeladen, die dann die Runde mitfuhren. Sie hatten genau beobachtet, dass die meisten bestimmt 10 Minuten brauchten, um den Weg zu finden, wenn sie denn überhaupt ein zweites mal vorbeikamen. Da waren wir mit unseren fünf Minuten für die Runde einschliesslich roter Ampel wahrlich gut gefahren! Beim zweiten Boxenstop inklusive Perlwein konnten wir auch noch einen Teil der Adler-Treffen-Ausfahrt vorbeifahren sehen, die am gleichen Wochenende eine Tour unternommen hatten. Dann wurde es aber doch Zeit, zur Schlussetappe aufzubrechen.

Der Rallye-Golf von René und Tina

Der Rallye-Golf von René und Tina

 

Bei der WP 7 in Brand trafen wir Tina und René als Streckenposten vom Vormittag wieder. Auf dem gleichen Gelände galt es nun eine andere Strecke in 1:50 min zu bewältigen. Für den Bulli eine echte Herausforderung. Im Roadbook hatten wir zuvor auch schon als Erinnerung »Gas!« eingetragen. Mit Vollgas und heftiger Kurvenlage fuhren wir die Punkte, Striche und Pfeile ab und waren am Ziel auch nur ca. zwei Sekunden zu langsam. Guter Bulli…gut gemacht…

Von Brand aus war der Weg über einen Zwischenstop am Quellenhof mit lecker Eis zum Lousberg nur noch eine Formsache. Die Prüfungen dort waren dann auch kein Problem mehr. Und dann kamen wir tatsächlich einmal nicht als Letzte ins Ziel; es kamen noch nach uns einige Teams an.

IMG_5151a

Ankunft am Markt

 

So brauchten wir wie gewohnt auch nicht lange auf das tolle Essen in der Aula Carolina zu warten. Die Versteigerung eines Bildes zu Gunsten der Sammlung Cross brachte dann sogar 5.000 € ein. Bei der Siegerehrung, die jeweils zunächst nur bis zum 4. Platz in jeder Klasse ging, waren wir eigentlich schon bestätigt. Da wir wegen unseres Zeitproblems nicht oben dabei sein konnten, hätten wir im Bereich ab Platz 10 in der Klasse C aber doch damit gerechnet, in der Platzierung gelandet zu sein. Hatten doch sogar Teams mit 70 Punkten noch einen Pokal bekommen. Aber wir hatten ja einen tollen Tag gehabt. Dann begann Achim Krott mit den besten Drei in den Klassen. Er könne verraten, dass es ein VW sei, ein Samba-Bulli. Dieses Jahr gäbe es ja zwei, die mitgefahren wären…Und er rief aber uns auf die Bühne und nicht die Kollegen aus Bonn – der zweite Platz, unglaublich! Damit hatten wir nun gar nicht mehr gerechnet. Aber wie schön die Erkenntnis: in der Ruhe liegt die Kraft!

IMG_5160a

Bild: AKV

Bild: AKV

IMG_5168a

Illumination: Rathaus und Bull – jeder nach seinen Möglichkeiten

IMG_5173a 

Corinna & Jens-Peter

Im Juli 2015 wurde reserviert. Gut so, denn 10 Tage später kam eine zweite Anfrage für den gleichen Termin. Wer zuerst kommt, fährt zuerst… Für die großen Bulli-Fans konnte so ein Traum erfüllt werden. Die Vorbereitung auch für den Fahrer war perfekt; es gab für jede Teilstrecke Anfahrtsskizzen mit Kilometer- und Zeitangaben. Und doch gab es am Samstagmittag gleich zu Beginn eine Planänderung: nach dem Schmücken des Bullis am Hotel des Bräutigams, der eigentlich zuerst zur Kirche gebracht werden sollte, ging es zunächst zur Abholung der Braut. Die Fahrtzeit-Kalkulation schien doch zu knapp bemessen.

IMG_5029a IMG_5031a

Während der Messe in St. Clemens mit dem Kirchturm von 1170 in Fischeln kamen Anwohner und Passanten, um den Bulli zu bewundern. Und während der Gratulation nachher hatten etliche Gäste Erinnerungen an Erlebnisse mit dem Bulli aus ihrer Kindheit, sei es in einem T1, T2 oder später auch mit dem T3.

IMG_5038a

Dann ging es im Corso zum Landgasthof Hückels May. Im gleichen Gebäudekomplex untergebracht fand sich ein wahres Paradies: der Carrera-Rennbahnshop. Da wurde manche Erinnerung wach und ein weiterer Besuch dort ist sicher. Auf dem Dachboden schlummert nämlich die eigene Carrera-Universal-Bahn aus den 1960er Jahren… Der Inhaber stellte eine sehr interessante Rechnung vor über die immer wieder diskutierte Frage, was gewesen wäre, wenn man seine alten Autos und heute begehrten Oldtimer damals nicht wir üblich zum Schrott gebracht, sondern aufbewahrt hätte. Fazit: »Gelohnt hat es sich nicht».

IMG_5059a

Besuch vom Käfer

Besuch vom Käfer

Nach einer Stärkung fuhren wir weiter zum Foto-Shooting zur Burg Linn. Zuvor bei der Verwaltung angefragt, wurde die Einfahrt nicht gestattet, wenn dort »am Wochenende hoher Besucherverkehr« sei. Aber wir könnten ja mal schauen… Da bei unserer Ankunft weit und breit kein einziger Mensch zu sehen war, fuhren wir also doch vor, wurden aber nach einigen Sekunden schon von einer Aufpasserin belehrt, dass die Einfahrt verboten sei. Nach einigen Erklärungen durften wir dann doch »aber höchstens 10 Minuten« bleiben. Wir versprachen, es in fünf zu schaffen. Fotografin Silvana lief zur Höchstform auf und zeigte vollen (Körper-)Einsatz. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt! Herzlichen Dank auch an dieser Stelle für die tollen Fotos von Bulli und Fahrer.

IMG_5045a

Burg Linn

IMG_5051a

Das Jagdschloss neben der Burg

Wieder zurück bei Hückels May kam ein ganz besonderes Geschenk für das Hochzeitspaar vorbei.

IMG_5040a

Und dann war auch schon wieder Zeit für die Rückfahrt. Das Wetter hatte gehalten. Ein toller und ereignisreicher Tag. Doch er sollte noch getoppt werden, denn der Fahrer wurde noch reich beschenkt. In einer noch nie gesehenen Bulli-Kulturtasche befand sich ein noch unbekanntes neues Bulli-Buch und eine Bulli-Tasse. Allerherzlichsten Dank!

Es werde Licht

Endlich war auch mal Zeit, die schon lange erstandene Motorraumbeleuchtung zu installieren. Sehr praktisch bei Wartungsarbeiten. Und sie könnte bei einer Panne im Dunkeln sehr nützlich sein.

Die neue Motorraumbeleuchtung

Die neue Motorraumbeleuchtung

Simone & Tobias

Bereits im Juli 2015 erreichte mich die Anfrage für den Termin. Ein anderes Paar war jedoch noch früher gewesen, so dass der Termin schon vergeben war. Dann ergaben sich Änderungen bei der Planung der Hochzeit, wodurch sie einen Tag vorverlegt wurde. So klappte es dann doch noch und es ging am Freitagmittag in den allertiefsten Westen der Republik. Da liegt das legendäre »Bochum« von Herbert Grönemeyer in Wahrheit weit im Osten.

IMG_4988a IMG_4993a
Abgeholt wurden zunächst die Braut und Vater zu Hause und zur Kirche St. Gangolf kutschiert. Während der Wartezeit konnte sich der Fahrer über die Geschichte des Ortes informieren. Zwei am Bulli interessierte niederländische Wanderer wurden kurzerhand mit einbezogen und bekamen den Auftrag, Seifenblasen zu produzieren, woran sie großen Spaß hatten.

IMG_5011a IMG_5020a

Während der Gratulation an das Hochzeitspaar spielte ein Dudelsackspieler, der auch viel Wissenswertes über Whisky zu berichten hatte. Dudelsack und Whisky scheinen irgendwie zusammen zu gehören… Mehr dazu gibt es hier. Nach dem Gruppenfoto ging es dann »über die Dörfer« bis zur Feier-Location.

IMG_5024a

Anne & Pascal

Maren wollte ihre Freundin im letzten Jahr überraschen und ihr die Fahrt mit dem Bulli zur Hochzeit schenken. Aber leider war der Termin bereits vergeben. So entstand die Idee, später im Jahr eine Ausflugsfahrt mit dem Hochzeitspaar und den Trauzeugen zu machen. Die Terminfindung gestaltete sich schwierig, und als endlich ein Datum gefunden worden war, kam ein Trauerfall dazwischen. Aber nun hat es endlich geklappt! Leider nicht mit dem Wetter, denn es regnete fast die ganze Zeit. Wenigstens konnten so einmal die nagelneuen Scheibenwischer getestet werden. Die originalen Bus-Wischer waren »suboptimal« gewesen. Nun wurden andere ausprobiert, die eigentlich für den Käfer sind. Nicht leicht zu finden, da sie für den Bulli eine besondere Befestigung benötigen. Aber dank eines Tips vom Bulli-Kartei-Treffen wurde die Suche danach etwas einfacher. Ergebnis: Auf der Fahrerseite ist das Wischverhalten fast perfekt; die Beifahrerseite muss noch etwas angepasst werden.

IMG_4968a

Gleich nach dem Frühdienst ging es zum Büchel, um die Gäste vom Brunch abzuholen. Über Brand, Kornelimünster, Mulartshütte, Waldsiedlung, Simmerath ging es zu einem Abstecher nach Imgenbroich, wo ein kurzer Besuch abgestattet wurde. Ein Stück zurück bis zum Abzweig nach Eicherscheid und weiter über Hammer und Dedenborn bis nach Einruhr. Dort gab es eine Pause (indoor) im Café. Aussengastronomie gab es an diesem Tag keine. Der Stimmung schadete das Wetter jedenfalls überhaupt nicht; es wurde erzählt, gescherzt, gelacht und auch der Fahrer hatte viele interessierte Fragen zum Bulli zu beantworten. So verging die Zeit im Flug. Und dann war auch schon die Zeit für die Rückfahrt gekommen. Über die Serpentinen an Rurberg und Woffelsbach vorbei ging es durch Steckenborn und Lammersdorf weiter durch den Wald nach Venwegen, Kornelimünster bis Aachen zurück.

IMG_4966a

Mandy & Frank

Die Abfahrtszeit war großzügig kalkuliert worden, denn die Verkehrsinfo sagte eine Vollsperrung der Autobahn mit Umleitung voraus  und das Navi gab eine Fahrtzeit von drei Stunden (!) an. Am Ende war nichts und alle Strassen frei.
Als erstes wurden Braut und Trauzeugin im Hotel in Erkrath abgeholt.  Mit tollen pinken Puscheln wurde der Bulli noch geschmückt. Passt das farblich? Egal, der Bulli hat sich sehr gefreut und sah klasse aus. Dann ging es ein paar Kilometer weiter zur Brügger Mühle, wo die Trauung unter freiem Himmel stattfand. Der Festredner beeindruckte mit seiner freundlichen Art, wobei er auch die Gäste ein ums andere Mal mit einbezog. Bereichert wurde die Feier durch musikalische Einlagen mit Gesang und Klavier. Beim Sektempfang im Anschluss gab es weitere Live-Musik mit einem Saxophon. Dabei handelte es sich um ein ganz besonderes Instrument aus dem Jahr 1937. Die französische Firma hatte Munition aus dem I.Weltkrieg aufgekauft, die Patronenhülsen eingeschmolzen und stellte daraus Instrumente her.

IMG_4885a

Auch diesmal war der Bulli ein beliebtes Fotomotiv der Gäste. Auch der Fahrer war glücklich, denn es gab Rhabarber-Limonade. Toll!

IMG_4914a

IMG_4920a IMG_4922a

Anschliessend ging es ins nahe Umland, um mit dem Hochzeitspaar noch ein paar Fotos zu machen. Wieder mal ein toller Tag.

IMG_4927aIMG_4941aIMG_4951aIMG_4956a

Mehr Fotos gibt es hier.

 

Bulli-Kartei Treffen

Einer der Höhepunkte des Jahrestreffens der Bulli-Kartei am Briloner Flugplatz war das »Logo-Parken«. Mit 50 VW-Bussen wurde das Logo der BulliKartei dargestellt, und die Insassen bildeten in der Mitte das VW-Logo. Die Firma Techvision machte mit einer Drohne die Aufnahmen. Dazu war extra der Flugverkehr zeitweise gesperrt worden. Das Ergebnis: Umwerfend!bk-treffen-2016-logo

bk-drohne-logo-4-k bk-drohne-logo-1-k

 

Melanie & Dennis

Wegen des Jahrestreffens der BulliKartei mussten zwei Anfragen abgesagt werden. aber unverhofft kommt oft: Melanie und Dennis wären so gerne mit einem Bulli bei ihrer Hochzeit gefahren worden. Aber sie hatten keinen finden können. Nach der Trauung wurde unweit des Briloner Marktplatzes gefeiert. Gleichzeitig erreichte die Ausfahrt der BulliKartei, die ihr Jahrestreffen am Briloner Flugplatz abhielt, den Markt. Da konnte man doch mal fragen!

Die BulliKartei am Briloner Markt

Die BulliKartei am Briloner Markt, Foto: Frank Henzel

Gesagt, getan. Volker, der mit seinem Bus schon mit mir zusammen auf Hochzeiten war, vermittelte, und so kamen wir schnell zusammen. Von der Feier sollte es nach Hause gehen, wo am Abend weitergefeiert werden sollte. Das lag sogar auf dem Weg, denn es war der nächste Ort gleich am Flugplatz. So verabredeten wir uns für später und konnten in der Zwischenzeit noch einen Stadtbummel machen. Mit einem Hochzeitsgast gab es sogar noch ein Wiedersehen, denn er ist der Schlagzeuger von »No Porridge«, die abends bei der BulliKartei spielten.

IMG_4676a IMG_4677a IMG_4679a IMG_4681a