Corinna & Jens-Peter

Im Juli 2015 wurde reserviert. Gut so, denn 10 Tage später kam eine zweite Anfrage für den gleichen Termin. Wer zuerst kommt, fährt zuerst… Für die großen Bulli-Fans konnte so ein Traum erfüllt werden. Die Vorbereitung auch für den Fahrer war perfekt; es gab für jede Teilstrecke Anfahrtsskizzen mit Kilometer- und Zeitangaben. Und doch gab es am Samstagmittag gleich zu Beginn eine Planänderung: nach dem Schmücken des Bullis am Hotel des Bräutigams, der eigentlich zuerst zur Kirche gebracht werden sollte, ging es zunächst zur Abholung der Braut. Die Fahrtzeit-Kalkulation schien doch zu knapp bemessen.

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Während der Messe in St. Clemens mit dem Kirchturm von 1170 in Fischeln kamen Anwohner und Passanten, um den Bulli zu bewundern. Und während der Gratulation nachher hatten etliche Gäste Erinnerungen an Erlebnisse mit dem Bulli aus ihrer Kindheit, sei es in einem T1, T2 oder später auch mit dem T3.

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Dann ging es im Corso zum Landgasthof Hückels May. Im gleichen Gebäudekomplex untergebracht fand sich ein wahres Paradies: der Carrera-Rennbahnshop. Da wurde manche Erinnerung wach und ein weiterer Besuch dort ist sicher. Auf dem Dachboden schlummert nämlich die eigene Carrera-Universal-Bahn aus den 1960er Jahren… Der Inhaber stellte eine sehr interessante Rechnung vor über die immer wieder diskutierte Frage, was gewesen wäre, wenn man seine alten Autos und heute begehrten Oldtimer damals nicht wir üblich zum Schrott gebracht, sondern aufbewahrt hätte. Fazit: »Gelohnt hat es sich nicht».

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Besuch vom Käfer

Besuch vom Käfer

Nach einer Stärkung fuhren wir weiter zum Foto-Shooting zur Burg Linn. Zuvor bei der Verwaltung angefragt, wurde die Einfahrt nicht gestattet, wenn dort »am Wochenende hoher Besucherverkehr« sei. Aber wir könnten ja mal schauen… Da bei unserer Ankunft weit und breit kein einziger Mensch zu sehen war, fuhren wir also doch vor, wurden aber nach einigen Sekunden schon von einer Aufpasserin belehrt, dass die Einfahrt verboten sei. Nach einigen Erklärungen durften wir dann doch »aber höchstens 10 Minuten« bleiben. Wir versprachen, es in fünf zu schaffen. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt!

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Burg Linn

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Das Jagdschloss neben der Burg

Wieder zurück bei Hückels May kam ein ganz besonderes Geschenk für das Hochzeitspaar vorbei.

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Und dann war auch schon wieder Zeit für die Rückfahrt. Das Wetter hatte gehalten. Ein toller und ereignisreicher Tag. Doch er sollte noch getoppt werden, denn der Fahrer wurde noch reich beschenkt. In einer noch nie gesehenen Bulli-Kulturtasche befand sich ein noch unbekanntes neues Bulli-Buch und eine Bulli-Tasse. Allerherzlichsten Dank!

Es werde Licht

Endlich war auch mal Zeit, die schon lange erstandene Motorraumbeleuchtung zu installieren. Sehr praktisch bei Wartungsarbeiten. Und sie könnte bei einer Panne im Dunkeln sehr nützlich sein.

Die neue Motorraumbeleuchtung

Die neue Motorraumbeleuchtung

Simone & Tobias

Bereits im Juli 2015 erreichte mich die Anfrage für den Termin. Ein anderes Paar war jedoch noch früher gewesen, so dass der Termin schon vergeben war. Dann ergaben sich Änderungen bei der Planung der Hochzeit, wodurch sie einen Tag vorverlegt wurde. So klappte es dann doch noch und es ging am Freitagmittag in den allertiefsten Westen der Republik. Da liegt das legendäre »Bochum« von Herbert Grönemeyer in Wahrheit weit im Osten.

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Abgeholt wurden zunächst die Braut und Vater zu Hause und zur Kirche St. Gangolf kutschiert. Während der Wartezeit konnte sich der Fahrer über die Geschichte des Ortes informieren. Zwei am Bulli interessierte niederländische Wanderer wurden kurzerhand mit einbezogen und bekamen den Auftrag, Seifenblasen zu produzieren, woran sie großen Spaß hatten.

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Während der Gratulation an das Hochzeitspaar spielte ein Dudelsackspieler, der auch viel Wissenswertes über Whisky zu berichten hatte. Dudelsack und Whisky scheinen irgendwie zusammen zu gehören… Mehr dazu gibt es hier. Nach dem Gruppenfoto ging es dann »über die Dörfer« bis zur Feier-Location.

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Anne & Pascal

Maren wollte ihre Freundin im letzten Jahr überraschen und ihr die Fahrt mit dem Bulli zur Hochzeit schenken. Aber leider war der Termin bereits vergeben. So entstand die Idee, später im Jahr eine Ausflugsfahrt mit dem Hochzeitspaar und den Trauzeugen zu machen. Die Terminfindung gestaltete sich schwierig, und als endlich ein Datum gefunden worden war, kam ein Trauerfall dazwischen. Aber nun hat es endlich geklappt! Leider nicht mit dem Wetter, denn es regnete fast die ganze Zeit. Wenigstens konnten so einmal die nagelneuen Scheibenwischer getestet werden. Die originalen Bus-Wischer waren »suboptimal« gewesen. Nun wurden andere ausprobiert, die eigentlich für den Käfer sind. Nicht leicht zu finden, da sie für den Bulli eine besondere Befestigung benötigen. Aber dank eines Tips vom Bulli-Kartei-Treffen wurde die Suche danach etwas einfacher. Ergebnis: Auf der Fahrerseite ist das Wischverhalten fast perfekt; die Beifahrerseite muss noch etwas angepasst werden.

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Gleich nach dem Frühdienst ging es zum Büchel, um die Gäste vom Brunch abzuholen. Über Brand, Kornelimünster, Mulartshütte, Waldsiedlung, Simmerath ging es zu einem Abstecher nach Imgenbroich, wo ein kurzer Besuch abgestattet wurde. Ein Stück zurück bis zum Abzweig nach Eicherscheid und weiter über Hammer und Dedenborn bis nach Einruhr. Dort gab es eine Pause (indoor) im Café. Aussengastronomie gab es an diesem Tag keine. Der Stimmung schadete das Wetter jedenfalls überhaupt nicht; es wurde erzählt, gescherzt, gelacht und auch der Fahrer hatte viele interessierte Fragen zum Bulli zu beantworten. So verging die Zeit im Flug. Und dann war auch schon die Zeit für die Rückfahrt gekommen. Über die Serpentinen an Rurberg und Woffelsbach vorbei ging es durch Steckenborn und Lammersdorf weiter durch den Wald nach Venwegen, Kornelimünster bis Aachen zurück.

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Mandy & Frank

Die Abfahrtszeit war großzügig kalkuliert worden, denn die Verkehrsinfo sagte eine Vollsperrung der Autobahn mit Umleitung voraus  und das Navi gab eine Fahrtzeit von drei Stunden (!) an. Am Ende war nichts und alle Strassen frei.
Als erstes wurden Braut und Trauzeugin im Hotel in Erkrath abgeholt.  Mit tollen pinken Puscheln wurde der Bulli noch geschmückt. Passt das farblich? Egal, der Bulli hat sich sehr gefreut und sah klasse aus. Dann ging es ein paar Kilometer weiter zur Brügger Mühle, wo die Trauung unter freiem Himmel stattfand. Der Festredner beeindruckte mit seiner freundlichen Art, wobei er auch die Gäste ein ums andere Mal mit einbezog. Bereichert wurde die Feier durch musikalische Einlagen mit Gesang und Klavier. Beim Sektempfang im Anschluss gab es weitere Live-Musik mit einem Saxophon. Dabei handelte es sich um ein ganz besonderes Instrument aus dem Jahr 1937. Die französische Firma hatte Munition aus dem I.Weltkrieg aufgekauft, die Patronenhülsen eingeschmolzen und stellte daraus Instrumente her.

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Auch diesmal war der Bulli ein beliebtes Fotomotiv der Gäste. Auch der Fahrer war glücklich, denn es gab Rhabarber-Limonade. Toll!

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Anschliessend ging es ins nahe Umland, um mit dem Hochzeitspaar noch ein paar Fotos zu machen. Wieder mal ein toller Tag.

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Bulli-Kartei Treffen

Einer der Höhepunkte des Jahrestreffens der Bulli-Kartei am Briloner Flugplatz war das »Logo-Parken«. Mit 50 VW-Bussen wurde das Logo der BulliKartei dargestellt, und die Insassen bildeten in der Mitte das VW-Logo. Die Firma Techvision machte mit einer Drohne die Aufnahmen. Dazu war extra der Flugverkehr zeitweise gesperrt worden. Das Ergebnis: Umwerfend!bk-treffen-2016-logo

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Melanie & Dennis

Wegen des Jahrestreffens der BulliKartei mussten zwei Anfragen abgesagt werden. aber unverhofft kommt oft: Melanie und Dennis wären so gerne mit einem Bulli bei ihrer Hochzeit gefahren worden. Aber sie hatten keinen finden können. Nach der Trauung wurde unweit des Briloner Marktplatzes gefeiert. Gleichzeitig erreichte die Ausfahrt der BulliKartei, die ihr Jahrestreffen am Briloner Flugplatz abhielt, den Markt. Da konnte man doch mal fragen!

Die BulliKartei am Briloner Markt

Die BulliKartei am Briloner Markt, Foto: Frank Henzel

Gesagt, getan. Volker, der mit seinem Bus schon mit mir zusammen auf Hochzeiten war, vermittelte, und so kamen wir schnell zusammen. Von der Feier sollte es nach Hause gehen, wo am Abend weitergefeiert werden sollte. Das lag sogar auf dem Weg, denn es war der nächste Ort gleich am Flugplatz. So verabredeten wir uns für später und konnten in der Zwischenzeit noch einen Stadtbummel machen. Mit einem Hochzeitsgast gab es sogar noch ein Wiedersehen, denn er ist der Schlagzeuger von »No Porridge«, die abends bei der BulliKartei spielten.

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Ancampen 2016

Zum Saisonauftakt, dem »Ancampen« des Alt-Eriba-Registers, ging es in diesem Jahr zur Hohensyburg in die Nähe von Dortmund. Angekündigt waren frostige Temperaturen und sogar Schneefall. Daher war am ersten Abend der Ausschank von 20 Litern Glühwein ein Highlight. Fehlten eigentlich nur noch das Grünkohlessen und Weihnachtsbaumschlagen am nächsten Tag. Doch die nächsten Tage waren sonnig, was zu einem Spaziergang entlang der Ruhr einlud und eher an Frühling denken ließ.

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Bei der Rückkehr nach Hause gab es dann doch noch das angekündigte Wetter.

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Katrin & Thomas

Die erste Fahrt des Jahres sollte eigentlich nach Dortmund-Hohensyburg führen. Leider klappte es dort dann aber doch nicht, so dass der Termin wieder kurzfristig frei geworden war. Und eigentlich sollte die Fahrt auch mit dem eigenen Käfer statt finden. Aber der wurde nicht rechtzeitig zur Hochzeit fertig. So kam die Anfrage über einen Nachbarn des Bräutigams zustande, der den Tip gegeben hatte, da er über Oldtimer-Rallyes den Samba-Bulli kannte.
Zunächst wurde die Braut samt Eltern zu Hause abgeholt einschliesslich Ehrenrunde (die Blumen vergessen…) und zum »Würselener Dom« St. Sebastian kutschiert. Während der Messe kamen einige Hagelschauer herunter- typisches Aprilwetter. Pünktlich zum Ende der Messe gab es aber wieder einige Sonnenstrahlen, so dass die Hochzeitsgesellschaft trocken vor der Kirche und dem Bulli für Fotos posieren konnte.

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T 6 trifft T 1

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Danach ging es nach Alsdorf zum Energeticon, um weitere Fotos mit dem Hochzeitspaar zu machen. Gefeiert wurde anschliessend im Cine Tower. Es gab eine Premiere: die Dosen hatten tatsächlich den Weg von Würselen nach Alsdorf überstanden und hingen noch am Bulli. Alle vorherigen Versuche endeten bisher nach wenigen Metern mit Totalverlust.

Heidi fährt um die Welt

Seit einer Weile verfolge ich den Reisebericht von Heidi Hetzer, die mit einem Oldtimer, einem Hudson Greater Eight, Baujahr 1930,  seit Juli 2014 um die Welt fährt. Sie ist bereits durch Europa, Asien, China, Australien, Neuseeland, Kanada und die USA gefahren und zur Zeit in Peru angekommen. Die Rückkehr nach Berlin ist für September 2016 geplant.

Quelle: Instagram-Fotos von Heidi Hetzer

Quelle: Instagram-Fotos von Heidi Hetzer

 

Dabei wandelt sie auf den Spuren von Clärenore Stinnes, die von 1927 bis 1929 als Erste eine solche Weltumrundung mit einem Automobil vollbrachte. Einen Eindruck von der Reise gibt ein kurzer Film.

©WDR| taglicht media | Carl-Axel Söderström

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