Rebbelroth Classic 2016

Im Juni hatten wir bei der AKV-Rallye Oliver und Birgit aus Köln bzw. Gummersbach kennengelernt. Die beiden berichteten über die Rebbelroth Classic, die in diesem Jahr nach einer Pause erstmalig wieder stattfinden sollte. Hörte sich gut an mit dem »Oberbergischen«. Außerdem könnte ja auch der VfL ein Heimspiel haben (was aber leider bereits am Mittwoch zuvor stattfand). Also meldeten wir uns gleich mal an. Verbunden werden sollte die Rallye mit einem Kurzurlaub, so dass auch gleich ein Hotelzimmer im »Brauhaus« reserviert wurde.

Dann kam zwei Wochen vorher noch eine Anfrage für eine Hochzeitsfahrt rein. Geht leider nicht wegen der Rallye, oder doch? Geheiratet wurde in Meinerzhagen und es sollte von dort nach Artendorn gehen. Keine 20 Kilometer von Gummersbach entfernt! Gibt es Zufälle? Also brachen wir am Freitag schon morgens anstatt wie vorher geplant am Nachmittag auf. Nach dem Einchecken im Hotel ging es zum Standesamt in Meinerzhagen und dann nach Attendorn über Straßen, die wir am nächsten Tag bei der Rallye wiederkennen würden.

Samstagmorgen brauchten wir nur vor die Hoteltüre treten, denn der Start war gleich vor unserem Hotel. Erst mal gab es Frühstück, bevor es entspannt auf die Strecke ging. Wir trafen Oliver und Sabrina, die ihre Mutter als Beifahrerin vertrat.

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Strecke und Wetter waren traumhaft. Es gab nette Aufgaben zu lösen, auch wenn man nicht weiß, wer zuerst einen Rückwärtsgang in seine Fahrzeuge einbaute. Aber fünf Konstrukteure zu fünf Marken zuzuordnen, war dann ein Kinderspiel, meinte der Fahrer, während die Beifahrerin noch nie einen der Männer gesehen hatte. Aber sie ordnete den seltsam dreinschauenden Herrn der Marke Opel zu. Sind ja auch seltsame Autos…

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Nach der Mittagspause mit leckerer Gulaschsuppe ging es auf die zweite Etappe.  Oliver berichtete, dass er zwischenzeitlich eine Tankstelle suchen musste, da seine Corvette sich mal eben 40 Liter reingezogen hätte. Für 70 Kilometer! Müsste mal eingestellt werden…

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Foto: DGS-Photo
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Foto: L.Nagel
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Foto: L. Nagel

Und obwohl es gar keine Sollzeit für die Strecke gab- oder gerade deswegen?- kamen wir diesmal deutlich nicht als letzte ins Ziel. Vor der Siegerehrung gingen wir im Brauhaus essen. Jedes Team wurde zur Bühne gerufen und bekam eine Urkunde. Wir waren dann doch überrascht. Ohne »Heimvorteil« erreichten wir den 18. Platz (von 73). Am Sonntag machten wir noch einen Stadtrundgang.

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Alter Markt in Gummersbach

Und ein paar Tage später gab es noch eine Überraschung: Der Bulli ziert nun die Webseite der Rebbelroth Classic!

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8. AKV-Rallye »The Race«

Eins vorweg: eine rundum gelungene Veranstaltung! Das Wetter hat gehalten, eine tolle Strecke, nette Menschen, schöne Autos und ein grandioses Ergebnis. Hatten wir jemals bei einer Rallye so viel Spaß? Wohl kaum.

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Aber der Reihe nach. Freitag ging es zum Auftakt zum Aachener Markt. Eine erste kleine Prüfung, nach der Vorstellung auf der Rampe vom Start aus in genau acht Sekunden das Ziel zu erreichen, meisterten wir ganz ordentlich. Nach Zuschauerangaben kamen wir bei ca. 8,5 Sekunden an. Der Sieger hatte am Ende mit 7,94 Sekunden die geringste Abweichung zur Zielzeit. Nach der Anmeldung und Ausstattung des Bullis mit den Startnummern verkürzten wir mit ersten Benzingesprächen die Wartezeit bis zur Gulaschsuppe, die wieder hervorragend war. Wir lernten bisher Unbekannte kennen und flugs war es schon sehr spät geworden.

Samstag ließen wir es ruhig angehen. Nur keine Hektik – mit Startnummer 85 hatten wir reichlich Zeit. Dann ging es für uns um 10:42 Uhr auf die Strecke. Eine Idee unseres Frühstücksnachbarn war, gleich die erste WP in den Sand zu setzen, so dass von Beginn an keine Chance mehr auf den Sieg besteht, um dann entspannt den Rest des Tages angehen zu können. Und ohne uns diesen Gedanken anzuschliessen, wäre es bei uns fast genauso gekommen: Dem Fahrer war mittendrin im Slalom die Strecke doch nicht so ganz klar. Von Beifahrerseite kam ein energisches »HALT« nach dem vierten Tor. Nach vier kommt nun mal fünf und nicht sechs. OK, also eine Beinahe-Vollbremsung (nicht optimal bei einer Bestzeit-Prüfung), um noch die Kurve zum Tor 5 zu bekommen. Das ging gerade noch mal gut; die Zeit dürfte darunter heftig nach oben gegangen sein. Aber die Anspannung wich erstaunlicherweise tatsächlich von uns. Jetzt war es wirklich mehr oder weniger egal, wie der Rest laufen würde. Oben rankommen konnten wir nicht mehr.

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Begegnung im Wald

 

Umso mehr konnte von nun an die schöne Strecke genossen werden. Über Brand, Schevenhütte, Birgel, Berzbuir, Üdingen, Heimbach, Abenden ging es bis nach Schwammennauel an den Rursee zur Mittagspause. Unsere Pause sollte nur 25 Minuten sein, wohl, weil wir so spät dran waren. Das geht aber nun mal gar nicht- Stress in der Pause ist nicht gut für den zweiten Teil, der noch kommen sollte. Also machten wir gemütlich weiter, bis wir uns etwas erholt fühlten.

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Nach der Mittagspause führte uns das Roadbook von Schwammenauel über Schmidt, Rollesbroich nach Simonskall. Dort war die Ortsdurchfahrt gesperrt, so dass ein Ergänzungsblatt im Roadbook den Weg zur nächsten Gleichmässigkeitsprüfung in Raffelsbrand wies. Vom Gefühl her haben wir den 50er-Schnitt super gemeistert!

 

Warten vor der WP 6

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Weiter ging es über Zweifall und durch Alt Breinig bis nach Kornelimünster. Kor-Ne-Li-Mün-Ster… Da war doch was…Unser Trauma (abgesehen von Pier…); bisher haben wir uns jedesmal heftigst gestritten, weil wir die Wege im schönen Ort nie gefunden haben. Diesmal sollte es unsere Kür werden! Mit der nötigen Ruhe wurde die Karte studiert. Es waren zwei Karten. Die zweite schien einen anderen Maßstab zu haben. Wo war der Übergang von der einen zur anderen Karte? Kurzerhand wurde von der kreativen Beifahrerin die zweite Karte ausgeschnitten (mit dem Taschenmesser – Schere demnächst einpacken und Kleber!), die beiden Karten wurden über- bzw. aneinander gelegt, die Punkte und Striche aus Karte 1 auf Karte 2 übertragen, und schon sah es viel einfacher aus! Eine Frage blieb offen: es gab nämlich zwei mögliche Wege. Aber der eine Weg entpuppte sich vor Ort als Fussgängerzone und schied somit aus, so dass uns die Strecke klar war, denn anders ging es nicht.

Jedoch kamen wir seit dieser Erkenntnis nur ca. 50 Meter weit, denn am Wegesrand entdeckten wir die »VIP-Tribüne« von Michael Cosler (übrigens seinerzeit mein erster Hochzeitsfahrt-»Kunde«), der für die Rallye-Teilnehmer Getränke bereithielt. Also hielten wir erst einmal an – so wie andere auch- zum Boxenstop. Die Zeit war ja sowieso schon egal. Und nach einem »Perlwein« war die Beifahrerin dann tiefenentspannt.  Da wir laut Aufgabe auch noch einmal dort vorbeikommen würden, wurden kurzerhand die Kinder eingeladen, die dann die Runde mitfuhren. Sie hatten genau beobachtet, dass die meisten bestimmt 10 Minuten brauchten, um den Weg zu finden, wenn sie denn überhaupt ein zweites mal vorbeikamen. Da waren wir mit unseren fünf Minuten für die Runde einschliesslich roter Ampel wahrlich gut gefahren! Beim zweiten Boxenstop inklusive Perlwein konnten wir auch noch einen Teil der Adler-Treffen-Ausfahrt vorbeifahren sehen, die am gleichen Wochenende eine Tour unternommen hatten. Dann wurde es aber doch Zeit, zur Schlussetappe aufzubrechen.

Der Rallye-Golf von René und Tina
Der Rallye-Golf von René und Tina

 

Bei der WP 7 in Brand trafen wir Tina und René als Streckenposten vom Vormittag wieder. Auf dem gleichen Gelände galt es nun eine andere Strecke in 1:50 min zu bewältigen. Für den Bulli eine echte Herausforderung. Im Roadbook hatten wir zuvor auch schon als Erinnerung »Gas!« eingetragen. Mit Vollgas und heftiger Kurvenlage fuhren wir die Punkte, Striche und Pfeile ab und waren am Ziel auch nur ca. zwei Sekunden zu langsam. Guter Bulli…gut gemacht…

Von Brand aus war der Weg über einen Zwischenstop am Quellenhof mit lecker Eis zum Lousberg nur noch eine Formsache. Die Prüfungen dort waren dann auch kein Problem mehr. Und dann kamen wir tatsächlich einmal nicht als Letzte ins Ziel; es kamen noch nach uns einige Teams an.

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Ankunft am Markt

 

So brauchten wir wie gewohnt auch nicht lange auf das tolle Essen in der Aula Carolina zu warten. Die Versteigerung eines Bildes zu Gunsten der Sammlung Cross brachte dann sogar 5.000 € ein. Bei der Siegerehrung, die jeweils zunächst nur bis zum 4. Platz in jeder Klasse ging, waren wir eigentlich schon bestätigt. Da wir wegen unseres Zeitproblems nicht oben dabei sein konnten, hätten wir im Bereich ab Platz 10 in der Klasse C aber doch damit gerechnet, in der Platzierung gelandet zu sein. Hatten doch sogar Teams mit 70 Punkten noch einen Pokal bekommen. Aber wir hatten ja einen tollen Tag gehabt. Dann begann Achim Krott mit den besten Drei in den Klassen. Er könne verraten, dass es ein VW sei, ein Samba-Bulli. Dieses Jahr gäbe es ja zwei, die mitgefahren wären…Und er rief aber uns auf die Bühne und nicht die Kollegen aus Bonn – der zweite Platz, unglaublich! Damit hatten wir nun gar nicht mehr gerechnet. Aber wie schön die Erkenntnis: in der Ruhe liegt die Kraft!

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Bild: AKV
Bild: AKV
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Illumination: Rathaus und Bull – jeder nach seinen Möglichkeiten

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Genießer-Tour

Start: Regen

Start: Regen

Unterwegs: Regen
Unterwegs: Regen
Warten vor einer Aufgabe: Regen
Warten vor einer Aufgabe: Regen
Mittagspause I: Regen
Mittagspause I: Regen
Mittagspause II: Regen
Mittagspause II: Regen
Am Ziel: Regen
Am Ziel: Regen

Wenn man die Bilder sieht, könnte man fast meinen, die Genießertour 2015 der Oldtimerfreunde Langerwehe sei ins Wasser gefallen. Mitnichten! Selten war das Wetter so egal wie an diesem Tag. Ein tolles Frühstück, eine tolle Strecke durch uns völlig unbekannte Orte, obwohl sich alles maximal 40 Kilometer rund um Langerwehe abspielte, leckeres Mittagessen, fantasievolle Aufgaben auf der Strecke, interessantes Schilder-Zusammenzählen und zum Abschluss selbstgebackener Kuchen machten diese Fahrt wieder einmal zu etwas Besonderem. Dazu fand das Ganze auch noch zu einem guten Zweck statt. Der Erlös geht wieder an die Kinderonkologie der Uniklinik Aachen. Fazit: rundum empfehlenswert!

5. Platz bei der AKV-Rallye

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Der Pokal
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Alle anderen sind schon weg. Bulli vor dem Rathaus in Aachen.

Wer hätte das gedacht! Bei einer für uns sehr anstrengenden Fahrt hatten wir zwischenzeitlich nach einigen Krisen die Lust verloren. Sollte diese Rallye doch nicht ganz so schwierig werden wie im Vorjahr, war die Ankündigung. Vielleicht war sie das auch nicht, aber zu einigen „Finten“ (wie vertauschte Reihenfolge der Chinesenzeichen im Roadbook) kamen auch noch persönliche Fehler, die wir sonst nicht machen.  Somit war für uns eigentlich klar, dass wir diesmal weit hinten landen würden. Immerhin hatten wir etwas mehr Stoff gegeben, so dass wir nicht wie vor zwei Wochen 3,5 Stunden zu spät ins Ziel kamen, sondern innerhalb der Karenzzeit von 30 Minuten. Umso überraschter waren wir, als Moderator Achim Krott uns bei der Siegerehrung ankündigte, wie das nur bei unserem Auto möglich ist: »Ein Volkswagen. 21 Fenster. Tanze Samba mit mir…«. In der Gesamtwertung kamen wir sogar auf den 17. Platz (von 115)!

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anonyme Bordkarte

Noch ein besonderer Dank an das Auswertungs-Team. Zwischenzeitlich bekamen wir Besuch beim Essen mit der Frage, ob wir vielleicht unsere Bordkarte vergessen hätten abzugeben. Nein, garantiert haben wir die abgegeben. Aber sie war nicht auffindbar. Doch wir machen immer ein Foto, bevor wir sie abgeben, um später schauen zu können, welche Kontrollen wir nicht gefunden haben. Beim Nachschauen kam es dann heraus: nichts eingetragen! Peinlich…

7. AKV Oldtimer Rallye »The Race«

Bei bestem Wetter gab es am Freitag nachmittag in unvergleichlichem Ambiente vor dem Rathaus in Aachen den Auftakt zur 7. Rallye des AKV. Demnächst ist wohl mal ein Trainingslager angesagt, denn die »Karlsprüfung« ging wie schon im letzten Jahr gründlich daneben. Da ist im wahrsten Sinne des Wortes noch viel Luft.


Morgen geht es für uns dann um 11:08 Uhr auf die Strecke. Mal sehen; Zeitprüfungen können wir besser als Zentimeter-Abstände.

Eschweiler Classic Tour 2015

Gleich zu Beginn ein Mysterium: Unser »Tripmaster« ist in zwei Autos zu Hause. Die Kalibrierung ist etwas kompliziert. Es muss jeweils zur richtigen Zeit der eine Schalter umgelegt werden, dann ein paar Meter gefahren werden. dann der andere Schalter betätigt, ein- bzw. ausgeschaltet werden, der Messwert nach der Fahrt mit höchstens 40 km/h mit einer Formel berechnet werden, um ihn dann am Gerät eingeben zu können. Weil sich das Procedere kein Mensch merken kann und spätestens beim Autowechsel wieder vergessen ist, wurden kurzerhand die jeweiligen Werte für die Autos aufgeschrieben. Das ist wiederum einfach: Tripmaster ins andere Auto, Wert eingeben, fertig. Das funktionierte jetzt jahrelang und auf dem ersten Kilometer klappte das auch noch, aber auf der Fahrt am Freitag zur Dokumentenabnahme stimmte gar nichts mehr. Seltsam, die gemessene Strecke war fast genau halbiert. Kann gar nicht sein, oder? Auto, Reifen, Felgen- alles gleich wie beim letzten mal. So wurde kurzerhand die »fliegende Kalibrierung« eingeführt. Die Zahl an den 4 Dipschaltern wurde zunächst verdoppelt. Aus »0325« wurde »0650« und dann per Feinjustierung »0655«. Bei der Ausfahrt in Eschweiler stimmte es dann 10-Meter-genau. (Kann trotzdem nicht sein…)

Der Samstag begann dann mit einem tollen Frühstück im Haus Flatten. Gut gestärkt ging es dann für uns um 10:34 Uhr los. Bei der ersten Prüfung gab es einen Rückstau, der uns 12 Minuten Wartezeit bescherte. Da dachten wir gleich an die erlaubte Karenzzeit von 30 Minuten pro Zeitabschnitt (60 Minuten insgesamt). Der Veranstalter beruhigte uns aber gleich, dass Zeitüberschreitungen nicht so eng gesehen würden. Man soll eben nur nicht zu schnell sein. Aufholen konnten wir die Zeit dann auch nicht mehr, denn fast alle Straßen hatten 50er bzw. 70er Begrenzungen. Dazu kamen etliche 30er Zonen. Und wenn eine Straße mal »frei« war, folgte nach wenigen Metern eine rechts-vor-links-Einmündung. Bei der ZK 1 waren wir so schon 39 Minuten über der Sollzeit. Dazu kamen weitere 50 Minuten bis zur ZK 2.

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Der Start in Eschweiler

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Moderator Mike bei der Vorstellung der Teams
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Mittagspause

 

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Bei der Mittagspause erfuhren wir, dass es anderen Teams ähnlich ging. Eine Ampel in Eupen kostete uns 7 Minuten, weitere Zeit ein Traktor, der nicht überholt werden konnte oder Wanderer, die mitten auf der Straße standen, um von uns einen Schnappschuss zu machen. Also beschlossen wir, nicht mehr an die Zeit zu denken, die wir nicht schaffen konnten und kalkulierten schon einmal 100 Strafpunkte ein. Jedenfalls war die Strecke sehr schön und brachte uns wieder einmal an Orte, von denen wir noch nie gehört hatten. Wie auch sonst wurden ins Roadbook Notizen gemacht, um später noch einmal dort hin zu fahren.

Unterwegs

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Ärgerlich der Re-Start am Mittag. Pünktlich zu unserer Startzeit wollten wir los, kamen aber nicht zum Start der Zeitprüfung durch, weil der Weg vom Parkplatz bis zur Strecke mit Autos, die eine spätere Startzeit als wir hatten, blockiert war. Also meldeten wir uns kurzerhand wie üblich beim Start mit Bordkarte, aber die Zeit wurde uns nicht eingetragen. Es gäbe eine neue Startzeit. Das haben wir allerdings missverstanden. Gemeint war offenbar nicht eine neue Zeit für den Start der Zeitprüfung, sondern die »Parkplatz-Zeit«. Die Zeitprüfung sollte man nämlich zwei Minuten nach dem Start selbst beginnen. Deshalb waren wir dann natürlich zwei Minuten zu früh am Ziel und bekamen 10 Strafpunkte. Wieder was neues gelernt…

Bei der ZK 4 waren wir nur noch 25 Minuten über der Zeit. Dazu gesellten sich weitere 38 an der ZK 5. Wie das gehen soll, blieb uns ein Rätsel. Insgesamt haben wir mehr als 2,5 Stunden länger benötigt als veranschlagt. Beim nächsten mal werden wir wohl eher wieder »touristisch« unterwegs sein. Die Karten waren uns zu kompliziert und zu viele und der Zeitdruck macht keinen Spaß. Ausserdem suchen wir so gerne »Bildchen«.

Nach einem Wolkenbruch: Bulli im Regenbogen

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Am Ziel auf dem Markt in Eschweiler waren wir dennoch froh. Wir waren heil angekommen, fast alles hat geklappt. Sogar ein Kollege hat bis zum Schluss gewartet, um seiner Frau den Bulli zu zeigen. Mit Startnummer 33 waren wir mittlerweile in Gesellschaft der 100er-Starnummern. Die Beifahrerin bekam Sekt und alles war wieder gut. Ein übriges tat das wieder einmal hervorragende Essen im Haus Flatten. Am Ende gab es dann noch eine große Überraschung. In Rekordzeit war ausgewertet worden. Und obwohl wir vier stumme Wächter nicht gefunden hatten (wo die wohl versteckt waren?), kam in unserer Klasse ein dritter Platz heraus. In der Gesamtwertung sind wir 11. geworden!

 

6. AKV Rallye

Bei Kaiserwetter ging es zur fünften Teilnahme in Folge. Nur die allererste AKV-Rallye hatten wir verpasst, weil der Bulli noch restauriert wurde. Am Freitag Nachmittag gab es das bei den Zuschauern beliebte Warmlaufen auf dem Markt und Katschhof. Diesmal auch schon mit einer kleinen Prüfung (Die Maße unseres Gefährts müssen wir uns noch einmal anschauen; das war nix…)

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Auf dem Katschhof gab es ein Geschwister-Treffen.
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Der Start am Samstag.
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Unterwegs auf der Strecke: Halt vor einer Wertungsprüfung.
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Bei der Mittagspause. Und frische Blumen für den Bulli.
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Geschafft! Abends vor dem Rathaus.
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Wieder einmal eine tolle Tour durch Belgien und die Eifel. Top-Organisation. Lecker Essen. Ihr seid viel mehr als ein Karnevalsverein!
Am Ende belegten wir den 11. Platz in unserer Klasse und als Überraschung gab es erstmals den »VW-Markencup«, bei dem wir Zweite wurden.

DEKRA-Oldtimertreffen 2013

Am 21. April ging der lange Winter endlich zu Ende. Zwar nicht vom Wetter her, aber die erste Ausfahrt stand auf dem Programm. Ein gelungener Auftakt. Zur Belohnung gab´s den 2.Platz in der Schönheitskonkurrenz.

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Die Farbe passt!

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Unterwegs: Zwangsstopp am Grünen Weg- ein Talbot-Zug für die Stuttgarter S-Bahn wird ausgeliefert. Monatelang war nichts aus dem Werk rausgegangen, nachdem Bombardier die Werksschließung angekündigt hatte.

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Zum Schluss noch eine Aufgabe: Erstmassnahmen an einem Unfallort.

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Da gebe ich gerne das Werbemotiv. Die Swizöl-Produkte sind wirklich klasse! Jürgen hat mir eine Chrompolitur vorgeführt, mit der Flecken, die schon seit Jahren resistent gegen alles waren, mühelos weg gingen. Die wurde gleich vor Ort bestellt.

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Tripmaster

Jetzt kann die Rallye-Saison losgehen! Mit dem Tripmaster wird es weniger offene Fragen geben, wo der richtige Abzweig ist. Die 10-Meter-Schritte lassen wenig Zweifel. Mal sehn, was es nützt.
Geplant bisher für 2011:
-April: Oldtimer Treffen des MSC Aachen bei der DEKRA
-Mai: Oldtimer Rallye »The Race 2011«
-Rursee Classic
-September: 10. Eriba-Treffen des Alt-Eriba-Registers mit dem Puck

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Überraschungserfolg!

Am Samstagmorgen erstmal wieder die Erkenntnis, dass Petrus ein Öcher ist: strahlend blauer Himmel! Also los zum Markt zur Startaufstellung und zum Frühstück in die Aula Carolina. Ausgabe unseres Roadbooks um 12:44 Uhr, exakt 15 Minuten vor dem Start.

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Dann ging´s also los- unsere erste Rallye. Erstmal Erleichterung, deen die »Chinesenzeichen« sind weniger kompliziert als befürchtet. So finden wir problemlos die erste Station, wo es einen Slalom zu bewältigen gibt. Allerdings gibt es dort schon eine Verzögerung und wir müssen fünf Minuten warten. Ein Auto hatte Wasser verloren und kann nicht mehr weiterfahren. Bei der ersten Sollzeitprüfung ist uns völlig unklar, was dort zu tun ist. Wir fragen nach und erhalten Informationen, die unsere Verwirrung auch nicht auflösen, so dass diese Prüfung wohl einige Strafpunkte bringt. Danach wissen wir aber, was gemeint ist und worauf es ankommt, denn bei der zweiten hören wir den Streckenposten bei unserer Durchfahrt »jetzt« rufen. Das war dann offenbar sekundengenau!

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Die Strecke ist wunderschön in Richtung La Gileppe, Francorchamps und Malmedy. Kurz vor der Mittagspause geht es heftig auf schmalen Straßen bergab. Erinnerungen an kochende Bremsen kommen hoch, so dass die Abfahrt im ersten Gang bewältigt wird. Nur nicht immer auf der Bremse stehen! Weiter geht´s über Sourbrodt nach Elsenborn. Dort beginnt eine Gleichmäßigkeitsprüfung über mehr als acht Minuten. Das klappt jetzt schon ganz gut. Nach unserer Einschätzung erreichen wir das Ziel zwei Sekunden zu spät. Unterwegs halten wir auch noch mal an: Zwei Teilnehmerinnen haben Probleme mit der Bremse. Das hört sich nicht gut an. Nach einer Diagnose per Telefon und vorsichtiger Weiterfahrt und einigen heftigen Bremsmanövern können sie dann aber weiterfahren.
Es geht weiter über Kaltherherberg und Mützenich, Sief, Lichtenbusch und Oberforstbach bis zum zweiten Slalom. Den durchfahren wir deutlich schneller als den ersten. Unterwegs finden wir einen versteckten »stummen Wächter«, verlieren aber wieder Zeit nach der Suche nach weiteren, weil wir auch noch mal zurückfahren. Aber nichts zu finden.

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Letzte Etappe dann die Prüfung auf dem Lousberg, die aus drei kombinierten Prüfungen besteht. Und wie toll- wir dürfen über die Buchenallee, auf der wir sonst nur spazieren gehen, wieder runterfahren. Letzte Schwierigkeit: Im Roadbook steht für die Zufahrt zum Ziel auf dem Markt Kremerstraße (und nicht Buchkremerstraße), so dass wir dachten, es sei ein anderer Druckfehler und es sei die Krämerstraße gemeint. Dort ging es aber nun wirklich nicht durch- also wieder zurück…
Unter Applaus der Zuschauer erreichen wir dann nach fast sieben Stunden das Ziel.

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Nach dem (tollen) Abendessen in der Aula Carolina folgte die Siegerehrung. Unwissend, wie wir waren, kam uns das alles etwas langatmig vor. Die besten acht einer jeden Klasse wurden einzeln aufgerufen, um den Preis entgegenzunehmen. Und müde, wie wir waren, ließ auch die Aufmerksamkeit etwas nach. Aber dann drangen bekannte Worte an die Ohren: Volkswagen- 1966- »heimlicher Favorit«- 21 Fenster- ???- he, das sind wir, wir müssen nach vorne! Na sowas, wir haben den 7. Platz in unserer Klasse C bis Baujahr 1970 gemacht .

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Aber es kommt noch besser. Nachher sehen wir, dass draußen die Gesamtwertung aushängt. Unglaublich, wir sind auf dem 19. Platz! Und mächtig stolz. Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. Eher den Wunsch gehabt, nur nicht Letzte zu werden. Und nun das- Wahnsinn!

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