Brighton Breeze 2010

Am 1.10. gings bei strahlendem Sonnenschein los in Richtung Dünkirchen.

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Nach 5 Stunden kamen wir im Nieselregen an und warteten auf die Abfahrt.

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Unterwegs schauten wir schon mal, wie weit es noch bis Epsom ist. Die Hook Road Arena war unser erstes Ziel, von wo aus am nächsten Morgen der Corso nach Brighton gehen sollte. Wir kamen bei Dunkelheit an und es goß in Strömen. Der Regen kam nicht nur von oben, sondern von überall her wie in einem römischen Dampfbad.

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Die Fahrt war nicht angenehm. It was raining cats and dogs, vorbeidonnernde LKW, die oft bedrohlich nah vorbeifuhren, Schlaglöcher, und ausserdem fuhren alle auf der falschen Seite. Zweieinhalb Stunden später kamen wir dann wohlbehalten an. Es hatte aufgehört zu regnen und die Wiese war gut befahrbar.
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Nach einem schnellen Frühstück begann am nächsten Morgen die Aufstellung.
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Und los geht´s:
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Leider waren wir schon nach kurzer Zeit »lost«. Zuerst gaben die vor uns Fahrenden mächtig Gas. Als wir sie eingeholt hatten, half das auch nicht weiter, denn sie waren falsch abgebogen. Zwischen zwei Kreisverkehren ging es hin und her, und niemand schien zu wissen wo es lang geht, bis wir uns entschlossen, uns selbst zu vertrauen und alleine den Weg zu finden. So bestand der Konvoi schließlich aus einem (unserem) Bus und einem Puck. Unterwegs wurden wir noch von einigen überholt, die dann aber auch wieder anderswo abbogen als nach unserer Wegbeschreibung.
Gefunden haben wir den »Madeira Drive« dann aber souverän.
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Dann begann der Tag der »aaaahs« und »oooohs«, bis wir nach einer halben Stunde unseren Parkplatz zugewiesen bekamen. Rick vom SSVC begrüßte uns freundlich und meinte, wir müssten »crazy« sein, solch einen weiten Weg gemacht zu haben. In der Tat haben wir auch nur einen weiteren Bus aus Deutschland gesehen.

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Die Zeit verging wie im Flug, so viel gab es zu sehen. Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Brighton Racecourse, wo wir die Nacht verbringen würden. Auch dort fuhren wir mehrfach hin und her, weil wir die Wegbeschreibung anders interpretierten als sie wohl gemeint war. Jedenfalls hätte ein kleines Hinweisschild die Sache sehr vereinfacht. Wir waren nämlich bereits an der richtigen Zufahrt vorbeigefahren, hatten aber im Nebel nichts erkennen können. Nach dem Aufbau eines improvisierten Vordaches am Puck ruhten wir uns erst mal etwas aus. Wie gut, dass wir es mitgenommen hatten, denn jetzt regnete es auch wieder.
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Abends bei der Party heizten die »Skatonics« mächtig ein.

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Am nächsten Morgen bekamen wir noch Tipps, wo wir einen Campingplatz finden könnten und dann gings an der Küste entlang Richtung Rye. Das war wirklich ein guter Tipp. Auf der Suche nach der Tourist Information erkundeten wir gleich den ganzen Ort: Aus allen Richtungen gab es Hinweisschilder Richtung Ortsmitte, aber keins an der entscheidenden Querstrasse. So fanden wir das Büro erst eine Viertelstunde nach der Öffnungszeit. Aber es hing eine Liste im Fenster. Wir telefonierten mit allen vier angegebenen campsites: Drei waren ausgebucht, und beim letzten Platz wollte man uns wegen zuviel »mud« auf der Wiese nicht auf den Platz lassen. Also schauten wir nun nach Bed & Breakfast. Das gestaltete sich ähnlich schwierig. Entweder ging niemand ans Telefon, oder es ging nur der Anrufbeantworter ran oder es war nichts mehr frei. Sonntagnachmittag eben. Schließlich hatten wir Erfolg. Und so ging es dann ins 12 km entfernte Brede. Unser Navi war wohl noch auf »kürzeste Strecke« eingestellt, so dass wir eine abenteuerliche Strecke durch einen Wald kennenlernten. Auf dem »Brede Court« wurden wir dann herzlich empfangen.

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Brede Court: Sehr empfehlenswert! (http://www.english-training.com, DZ mit Frühstück £ 60, ab 2 Nächten £ 55)

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Direkt daneben das »Red Lion Inn«, gemütlich mit leckerem und preiswertem Essen.

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Am Montag erkundeten wir die Umgebung. Das malerische Winchelsea, den Strand bei Winchelsea Beach und nochmal Rye. Dort gab es leckeren Tee und Kuchen und in einem Geschenkeladen Unmengen von VW-Bus-Devotionalien, die fast komplett aufgekauft wurden… In Rye stand ein Nissan Figaro, von dem 1991/92 in Japan nur 20.000 Stück gebaut wurden. Es gab 300.000 Kaufinteressenten, so dass die Autos verlost wurden. Klimaanlage, Servolenkung, elektrische Fensterheber, Ledersitze, Faltdach und ein serienmäßiger CD – Player mit der Optik eines Röhrenradios ab Werk zeichnen diesen Roadster aus. Angetrieben wird er durch einen 987 ccm Nissan Micra Motor, der dank Turbolader 76 muntere PS ( 55 kw ) über ein Automatikgetriebe auf die Vorderräder loslässt und bei Bedarf den Wagen auf 160 Stundenkilometer beschleunigt.

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Dienstag gings dann nach einem tollen Frühstück wieder Richtung Heimat.

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