Bulli-Kartei Treffen

Einer der Höhepunkte des Jahrestreffens der Bulli-Kartei am Briloner Flugplatz war das »Logo-Parken«. Mit 50 VW-Bussen wurde das Logo der BulliKartei dargestellt, und die Insassen bildeten in der Mitte das VW-Logo. Die Firma Techvision machte mit einer Drohne die Aufnahmen. Dazu war extra der Flugverkehr zeitweise gesperrt worden. Das Ergebnis: Umwerfend!bk-treffen-2016-logo

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Karina & Johannes

Eine Fahrt im Dezember? Kurz vor Weihnachten? Da ist Winter und der Bulli hält bereits Winterschlaf.
Nicht so in diesem Jahr. Frank, der einer früheren Kollegin eine Freude machen wollte,  hatte schon Wochen zuvor angefragt. Zu der Zeit war eher Frühlingswetter und so verblieben wir, das Wetter weiter zu beobachten. Frost hatte es zwischenzeitlich auch noch keinen gegeben, so dass die Straßen salzfrei waren. Also wurde eine Woche vor dem Termin zugesagt und am Hochzeitstag selbst war dann herrliches Wetter mit angenehmen Temperaturen und Sonnenschein. So machte sich der Bulli dann mittags auf den Weg nach St. Augustin, wo Frank eingeladen wurde, um dann zur Abholung des Paares in Hennef mitzufahren.

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Der Fahrer bleib dann während der Trauung vor dem Standesamt, um den Parkplatz zu bewachen. Zwar gab es eigens einen Parkausweis für den Bulli, aber in das Parkhaus passte er wegen der Höhe nicht rein und der alternativ zugewiesene Platz war um die Ecke hinter dem Gebäude, was uns nicht zusagte. Die Passanten sollten doch schließlich auch etwas zum Gucken haben. So freute sich der Bulli über viele interessierte Blicke und nette Kommentare.

Ein älterer Herr erkundigte sich: »Wie alt ist er denn?«
»49!«
»Oh, der ist aber gut gepflegt. Sieht bestimmt besser aus als Ihre Frau…«
(Meine Frau erwartet demnächst mindestens einen Kommentar von mir, dass sie sich 1. selbst pflegt und 2. auch noch SEHR GUT aussieht.)

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Nach der Trauung mit anschliessendem Umtrunk gab es dann neben dem Datum noch eine Premiere. Die Fahrt zum Restaurant fand im Dunkeln statt; das hatten wir auch noch nicht.
Nachdem dann alle Gäste eingetroffen waren, war auch schon wieder Zeit, sich zu verabschieden. Erst auf der Rückfahrt setzte dann doch noch der Regen ein, aber Regen können wir ja…

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Verena & Stefan

Vor zwei Jahren kamen fünf Bullis über die BulliKartei zur Goldhochzeit nach Herdorf zu Familie Schneider. Nun meldete sich Tochter Verena, die anfragte, ob so etwas anlässlich ihrer eigenen Hochzeit noch einmal möglich wäre. Klar ist das möglich, denn die damaligen Teilnehmer werden diese Fahrt vor zwei Jahren nie vergessen!

Perfekte Organisation: Wegweiser für die Gäste zum Parkplatz
Perfekte Organisation: Wegweiser für die Gäste zum Parkplatz

Unser Bulli sollte den Bräutigam am Blumengeschäft in Niederdresselndorf abholen, wo noch die Girlande angebracht wurde, die anderen Bullis sollten zur Braut fahren. Treffen wollten wir uns um 10 Uhr am Standesamt. Da wir nicht um 6 Uhr in der Frühe auf die Autobahn wollten, reisten wir schon am Vorabend an. So kamen wir »bei Pavlos« auch noch zu einem leckeren griechischen Abendessen (Retsina und Ouzo inbegriffen…). Ein gelungener Auftakt!

Nach einem tollem Frühstück im Hotel »Haus Schneider« (!) fuhren wir mehr als rechtzeitig los, um um 9 Uhr beim Bräutigam zu sein. Aber schon die erste Abzweigung verhieß Ungemach- eine gesperrte Straße auf unserem Weg bedeutete einen größeren Umweg via einer ausgeschilderten Umleitung. Laut Navi wurde es schon knapp. Also schnell eine SMS an die Braut geschickt: Wir kommen 10 Minuten später. Verena erklärte uns, dass Stefan aber nicht erreichbar sei. Schließlich erreichten wir den Abzweig nach Oberdresselndorf, doch ein Schild erklärte uns, als wir eigentlich schon fast da waren, dass die Ortsdurchfahrt nach Niederdresselndorf gesperrt wäre. Das wären nur noch 3 Kilometer gewesen. Also die ganze Strecke bis zur B54 wieder zurück. Mittlerweile war auch der Bräutigam telefonisch erreichbar. Der war völlig ruhig, da die Braut sowieso noch mit der Frisur zu tun habe. Wir hätten also noch reichlich Zeit. So erreichten wir, nun auch wieder etwas entspannter, eine halbe Stunde später als gedacht, das Blumengeschäft. Die Damen dort waren flink bei der Sache. Weiter ging´s- noch Stefans Auto nach Hause bringen und dann weiter nach Burbach. Schliesslich waren wir so gut wie pünktlich da. Vor dem Standesamt trafen wir Frank, Volker mit dem ´67er, Uli mit seinem 64er und Tatjana mit ihrem T2.

Foto: Frank Henzel
Foto: Frank Henzel
Alte Vogtei in Burbach - das Standesamt
Alte Vogtei in Burbach – das Standesamt

Nach der Trauung musste der Bräutigam erst einmal die Braut im Fahrradanhänger einen Berg hinauf bis zu den Bullis fahren. Dann erst wurde in die Bullis umgestiegen bis zum Zwischenstopp mit Imbiss.

Zwischenstop bei der Firma des Bräutigams
Zwischenstop bei der Firma des Bräutigams

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Anschliessend ging´s ins Grüne zum Fotoshooting. Dann ein Stück weiter gab´s noch einen Halt, um Fotos zu machen und in Dillenburg noch einmal. Die angekündigten »örtlichen Schauer« beschränkten sich dabei jeweils immer nur auf die Zeiten, in denen wir von einem Ort zum anderen fuhren. So muss es sein!

Foto: Stenger
Foto: Stenger
Fotoshooting
Fotoshooting
Foto. Frank Henzel
Foto. Frank Henzel

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Foto: Frank Henzel
Foto: Frank Henzel
Foto: Stenger
Foto: Stenger

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Der Wilhelmsturm in Dillenburg

Nächster Programmpunkt: die Trauung in der Kirche. Weil die Parkplätze rund um die Kirche rar sind, war ein Shuttle-Service für die Hochzeitsgäste eingerichtet worden. So fuhren die Bullis Runde um Runde und fuhren die Gäste von den Parkplätzen bis zur Kirche (und später auch wieder zurück). Eine tolle Idee!

Shuttle-Fahrten für die Gäste
Shuttle-Fahrten für die Gäste
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Wegweiser für die Bulli-Fahrer

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Während der Messe kam der Caterer an. Da er etwas spät dran war, fragte er kurzerhand die Bulli-Fahrer, ob sie gerade etwas vor hätten oder mal kurz mit anpacken könnten. Konnten wir! Getreu dem Motto »viele Hände-schnelles Ende« wurden kurzerhand der LKW ausgeladen, die Pfannen mit Brennern aufgebaut, der Kühl-Anhänger postiert, Stromkabel verlegt und was sonst noch so zu tun war. Als die ersten Gäste wieder weiter mussten, wurde wieder »geshuttled« und dann mussten wir uns auch schon verabschieden. Ganz ohne Stau, aber wie es sich für Aachener gehört, kamen wir im »Öcher Reän« wohlbehalten nach 2,5 Stunden zu Hause an.

Auch dieser Tag hat wieder allen – Bullifahrern, Hochzeitspaar und Hochzeitsgästen- viel Spaß gemacht.

 

Pannenhilfe á la BulliKartei

Auf dem Weg zum Jahrestreffen der BulliKartei. 70 km vor dem Ziel springt der vierte Gang heraus. Wieder rein damit. Aber das hält nicht lange. Also erst mal den nächsten Rastplatz anfahren. Die Idee lässt nicht lange auf sich warten. Was könnte besser sein als beim Treffen anzurufen, wo schon die ganzen Experten sind? Also erst mal Edi anrufen. Mist, kein Netz. Nach einigen Verrenkungen mit Handy-in-die-Luft-halten und Ortswechseln klappt es dann.

»Hallo Edi, ich habe ein Problem«
»Hallo Thomas, wo bist du denn?«
»Keine Ahnung, hier steht: Parkplatz-bitte sauberhalten“ Noch ca. 70 km…«
»Dann holen wir dich ab«
»Nein, nein, fahren kann ich ja noch. Es geht um folgendes. Edi? Hallo! Hallo?« Gespräch unterbrochen. Also noch einmal.

»Hallo, ich bin´s noch mal. Schlechte Verbindung hier.«
»Thomas? Ich kann dich nicht hören. Thoooomas? Doch, jetzt höre ich dich wieder«
»Edi, hörst du mich? Haaaallooooo!«
»Ja, ich höre dich jetzt besser«
»Also, mein vierter….- Rauschen…- Edi? Aaaaaaaah! Unterbrochen.

»Ich wieder. Also, mein vierter Gang springt immer raus. Was könnte das denn sein?«
»Moment, der Arne muss hier irgendwo rumlaufen. Arne? Hat jemand den Arne gesehen? Moment.«

Schließlich habe ich Arne an der Strippe, die es gar nicht mehr gibt. Mit kleinen Einschränkungen der schlechten Verbindung habe ich zu guter Letzt schildern können, worum es geht.

»Hast du die Frau dabei?«

Ich bin fassungslos. Was habe ich gerade erklärt? Mein Gang springt immer raus! Und er fragt nach der Frau oder ob ich alleine unterwegs bin.

»Ja, die Frau ist dabei.«
»Dann soll die den Gang festhalten!«

Ach sooooo… Gesagt, getan, und eine Stunde später waren wir schon vor Ort. Danke Arne! Dann erfuhr ich, dass so mancher in dieser Weise schon Jahre »völlig problemlos« fährt.
Am nächsten Tag wurde dann erst einmal aus zwei Zeltgummis und einem Seil, das ich letztes Jahr am Strand gefunden habe, eine Vierter-Gang-Festhalte-Vorrichtung gebaut. Und jetzt, nach der 410 km langen Rückfahrt kann ich bestätigen, wie gut das klappt. Funzt perfekt!

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