Ancampen

Zum traditionellen Ancampen kamen 50 Gespanne. Diesmal ging es nach Odersbach an der Lahn. 

   

   

Das Register

 

 

Toller Ausblick 

 

Oldtimer-Treffen Langerwehe

Anlässlich des Stadtfestes in Langerwehe organisierten die Oldtimerfreunde Langerwehe ein Oldtimer-Treffen. Es wurde Kuchen verkauft und Rundfahrten gegen eine Spende angeboten. Die Einnahmen gehen an die Kinderonkologie der Uniklinik Aachen. Bei herrlichem Wetter und viel Spaß ging die Zeit wie im Flug rum.

langerwehe1

langerwehe2

langerwehe3

langerwehe4

langerwehe5

langerwehe6

langerwehe7

Goldhochzeit

»Friedel Schneider ist ein Bullifan. Früher betrieb er einen Tabakgroßhandel und war täglich mit seinem T1-Kombi unterwegs, um seine Waren auszuliefern. Noch heute liebt er diese Fahrzeuge, doch er ist in die Jahre gekommen und leidet an Parkinson. Am 5.7.2013 feiert er mit seiner Frau Annegrete seine Goldene Hochzeit in Herdorf und es ist sein Herzenswunsch, noch einmal auf Bullitour zu gehen.«

gold1Der Lieferwagen von »Zigarren-Schneider«. Sein Vater hatte eine Zigarrenfabrik mit der eigenen Marke »KEBA«.
gold14

Diese Nachricht erreichte mich vor ein paar Wochen und gleich war ich traurig, dass ich an diesem Tag arbeiten musste.
… und zweitens, als man denkt und dank meines tollen Chefs bekam ich den Tag doch noch frei. Und das hat sich richtig gelohnt! Es wurde eine »Bullis-bringen-Freude-Aktion« im wahrsten Sinne des Wortes. Schon als wir mit den fünf Bullis vor dem Haus des Hochzeits-Paares vorfuhren, wurden wir von Jubelstürmen begrüßt. Die ganze Straße stand Spalier und klatschte Beifall. So etwas hatte ich bis dahin auch noch nicht erlebt. Wir sind es ja gewohnt, überall fröhliche und winkende Menschen am Straßenrand zu sehen oder dass vorbeifahrende Autofahrer hupen und den Daumen hochrecken, aber diese Begeisterung der Hochzeitsgesellschaft war etwas ganz anderes.

gold2

gold3

gold4

Mir wurde dann sogar die Ehre zuteil, das Jubelpaar zu kutschieren. Es wurde eine Rundfahrt über kleine Sträßchen und durch schöne Landschaften der Umgebung, u.a. am Geburtshaus vorbei, zum Schloss in Friedberg und einem VW-Autohaus, das begeistert über »so viel Glanz vor ihrer Hütte« war. Die mitfahrenden Enkel lernten schnell das Mitfahren im Bulli und klärten sich gegenseitig auf: Wer hat denn da gehupt? Warum winken die Leute? – Wink einfach zurück, die Leute finden das toll und freuen sich. Auch der Fahrer wurde um Aufklärung gebeten. Schafft so ein altes Auto denn so steile Berge? Die Antwort gab der Bulli gleich selbst in engen Kehren und an Steigungen- auch vollbesetzt mit acht Personen.
An fast jeder Ecke standen Familienangehörige mit ihren Kameras, und es bleibt ein Rätsel, wie sie immer dorthin kamen, ohne uns zu überholen.

gold5

gold13

Frau Schneider erinnerte sich, wie sie -auch im Winter- über die Dörfer gefahren ist, um auszuliefern oder die Zigarettenautomaten zu befüllen. Der Bulli lief immer und kam überall durch. Einmal hatte Herr Schneider allerdings einen schweren Unfall, als er ausweichen musste, auf nassem Kopfsteinpflaster die Kontrolle verlor und frontal gegen einen Allee-Baum fuhr. Das war 1966. Auch andere Gäste hatten Deja-Vu´s. Die Fahrt zur Schulfreizeit mit VW-Bussen und andere Erlebnisse.
So ging die Fahrt schnell vorbei und war zum erwarteten Höhepunkt des Feiertages geworden.

gold6

gold15

gold7

gold8

gold9

Für die Bullis ging es nach einer fröhlichen Verabschiedung noch nach Morsbach, wo die Fahrer zum Essen eingeladen worden waren.

gold10

gold12Wenn man genau hinschaut, kann man lesen, was die Rücklichter der Bullis geschrieben haben: Bullis bringen Freude! Und kurz nach Mitternacht hatte sich der Bulli dann auch seine Nachtruhe im heimischen Stall verdient.

DEKRA-Oldtimertreffen 2013

Am 21. April ging der lange Winter endlich zu Ende. Zwar nicht vom Wetter her, aber die erste Ausfahrt stand auf dem Programm. Ein gelungener Auftakt. Zur Belohnung gab´s den 2.Platz in der Schönheitskonkurrenz.

dekra2013_7

dekra2013_1

dekra2013_2

Die Farbe passt!

dekra2013_3

dekra2013_4

dekra2013_5

dekra2013_6

Unterwegs: Zwangsstopp am Grünen Weg- ein Talbot-Zug für die Stuttgarter S-Bahn wird ausgeliefert. Monatelang war nichts aus dem Werk rausgegangen, nachdem Bombardier die Werksschließung angekündigt hatte.

dekra2013_8

dekra2013_9

Zum Schluss noch eine Aufgabe: Erstmassnahmen an einem Unfallort.

dekra2013_10

Da gebe ich gerne das Werbemotiv. Die Swizöl-Produkte sind wirklich klasse! Jürgen hat mir eine Chrompolitur vorgeführt, mit der Flecken, die schon seit Jahren resistent gegen alles waren, mühelos weg gingen. Die wurde gleich vor Ort bestellt.

dekra2013_11

Pannenhilfe á la BulliKartei

Auf dem Weg zum Jahrestreffen der BulliKartei. 70 km vor dem Ziel springt der vierte Gang heraus. Wieder rein damit. Aber das hält nicht lange. Also erst mal den nächsten Rastplatz anfahren. Die Idee lässt nicht lange auf sich warten. Was könnte besser sein als beim Treffen anzurufen, wo schon die ganzen Experten sind? Also erst mal Edi anrufen. Mist, kein Netz. Nach einigen Verrenkungen mit Handy-in-die-Luft-halten und Ortswechseln klappt es dann.

»Hallo Edi, ich habe ein Problem«
»Hallo Thomas, wo bist du denn?«
»Keine Ahnung, hier steht: Parkplatz-bitte sauberhalten“ Noch ca. 70 km…«
»Dann holen wir dich ab«
»Nein, nein, fahren kann ich ja noch. Es geht um folgendes. Edi? Hallo! Hallo?« Gespräch unterbrochen. Also noch einmal.

»Hallo, ich bin´s noch mal. Schlechte Verbindung hier.«
»Thomas? Ich kann dich nicht hören. Thoooomas? Doch, jetzt höre ich dich wieder«
»Edi, hörst du mich? Haaaallooooo!«
»Ja, ich höre dich jetzt besser«
»Also, mein vierter….- Rauschen…- Edi? Aaaaaaaah! Unterbrochen.

»Ich wieder. Also, mein vierter Gang springt immer raus. Was könnte das denn sein?«
»Moment, der Arne muss hier irgendwo rumlaufen. Arne? Hat jemand den Arne gesehen? Moment.«

Schließlich habe ich Arne an der Strippe, die es gar nicht mehr gibt. Mit kleinen Einschränkungen der schlechten Verbindung habe ich zu guter Letzt schildern können, worum es geht.

»Hast du die Frau dabei?«

Ich bin fassungslos. Was habe ich gerade erklärt? Mein Gang springt immer raus! Und er fragt nach der Frau oder ob ich alleine unterwegs bin.

»Ja, die Frau ist dabei.«
»Dann soll die den Gang festhalten!«

Ach sooooo… Gesagt, getan, und eine Stunde später waren wir schon vor Ort. Danke Arne! Dann erfuhr ich, dass so mancher in dieser Weise schon Jahre »völlig problemlos« fährt.
Am nächsten Tag wurde dann erst einmal aus zwei Zeltgummis und einem Seil, das ich letztes Jahr am Strand gefunden habe, eine Vierter-Gang-Festhalte-Vorrichtung gebaut. Und jetzt, nach der 410 km langen Rückfahrt kann ich bestätigen, wie gut das klappt. Funzt perfekt!

4gang1

4gang2

Ancampen im Münsterland

Das Alt-Eriba-Register hatte gerufen und 65 Gespanne waren zum Saisonauftakt nach Wettringen an den Haddorfer Seen gekommen. Glücklich war, wer dem Wetterbericht zufolge die passende Winterkleidung mitgebracht hatte, denn nachts blühten die Eisblumen und auch tagsüber wurde jeder Sonnenstrahl bejubelt, was aber nur selten geschah. Der Stimmung tat das bescheidene Wetter jedoch keinen Abbruch.

ancampen_2013_1

ancampen_2013_2

ancampen_2013_5

ancampen_2013_3

ancampen_2013_4

Maikäfertreffen 2011 Hannover

Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns am 30. April auf den Weg nach Hannover. Kurzurlaub! Nach den letzten Erfahrungen mit langen Fahrten wurde jetzt schon mal vorher ein neuer Unterbrecherkontakt eingebaut und der Zündzeitpunkt auf 7,5° vot OT neu eingestellt. Erster Eindruck: super! Beim ersten Tankstopp nach genau 200 Kilometern zeigte das Zählwerk der Zapfsäule 20,02 Liter an; so wenig hat der Bulli noch nie verbraucht und das bei viel Vollgas an den Steigungen. Unser Hotel erreichten wir nach gut viereinhalb Stunden für 370 Kilometer. Nach dem Einchecken gings noch zum »Griechen« gleich um die Ecke. Damit war das Urlaubsfeeling schon fast perfekt. In Ermangelung griechischen Biers (»Mythos« schien ihnen kein Begriff zu sein…) gab es Retsina.

maik�¤fer2011_1a

maikaefer2011_3

Der 1. Mai begann mit einem exzellenten Frühstück und Gedanken an die Gewerkschaftskollegen zu Hause, die sich zur gleichen Zeit für den traditionellen Umzug bereitmachten. Glück auf! Danach gings dann zum Messegelände drei Ecken weiter. Vorher nochmal Tankkontrolle: 21,08 Liter für 190 Kilometer sind ok. Zuerst waren wir mangels Ortskenntnis auf dem falschen Parkplatz gelandet. Ein freundlicher Helfer lotste uns dann auf den Show´n´Shine-Platz, der um 10 Uhr schon ziemlich voll war. Beim ersten Rundgang trafen wir Uwe, den »Wahnsinnigen«, mit seinem Käfer Cabrio-Eriba Puck- Gespann. Als Laie begonnen, avanciert er mittlerweile zum Puck-Experten, Zentrallager sämtlicher noch verfügbarer Erstzteile und professionellen Restaurator. Meinen nicht mehr benötigten »Elefant«-Federkern der Polster werde ich ihm bald zukommen lassen.

maikaefer2011_4

maikaefer2011_5

In der Schlange vor der Bühne traf ich dann den Erfinder meiner iPod- Aschenbecher-Halterung. Jetzt weiß ich auch, wie der Stromanschluss mittels USB-Kabel gemacht wird. Und er hat mittlerweile einen Magneten erfunden, der das Gerät noch sicherer in der Halterung hält. Super!
maikaefer2011_6

maikaefer2011_7

maikaefer2011_8

Dann kam ich an die Reihe. Otto, der Moderator, stellte uns vor.

maikaefer2011_9

maikaefer2011_10

maikaefer2011_11

maikaefer2011_12

Jetzt hatten wir endlich mal etwas Zeit, uns umzusehen. Das Warten vor der Bühne hatte doch viel Zeit in Anspruch genommen. So viel zu gucken und zu bestaunen gab es. Irgendwie war das dann doch alles zuviel. Im Schnelldurchgang suchten wir nach einer weißen VW-Kappe, die uns noch fehlt, die wir aber nirgends finden konnten. Dafür fanden wir die noch fehlende Schaltstangen-Abdeckkappe und die Stopfen für die Türanschlagschrauben. Dann gings auch schon wieder zurück zur Bühne. Schließlich wollten wir doch die Sieger sehen…

maikaefer2011_13

maikaefer2011_14

Gewonnen! Der 1. Platz in der Kategorie »Bus Original«.

Samba und Auwärter-Bulli: Klasse, mal das Original zu sehen; bisher kannte ich ihn nur aus einem alten Film.

auwaerter1

auwaerter2

Ein Käfer im Gras?
maikaefer2011_15

maikaefer2011_16

Ein tolles Wochenende- vielen Dank an die Organisatoren!

Oldtimer Treffen & Ausfahrt

Am 10. Mai 2011 ging es schon wieder früh auf die Straße. Bei der DEKRA in der Rottstraße war der Start für die Oldtimer-Ausfahrt des MSC Aachen. Die Strecke war kürzer als am Tag zuvor, aber nicht minder interessant. Diesmal fanden wir alle stummen Wächter und auch die Fragen schienen wir beantworten zu können. Bei der Bewertung fand der Bulli großen Anklang beim Publikum, so dass wir wieder einen Pokal für den 2. Platz bei der »Cup d´Elegance« Wertung bekamen. Damit war der Tag erfolgreich abgeschlossen. Oder? Zwar hatten wir uns bei der Wertung der Ausfahrt Chancen ausgerechnet, aber als die Plätze 10 bis 5 schon vergeben waren, hakten wir dieses Thema ab. Wer weiß, was wir übersehen hatten. Und mittlerweile hatten wir auch herausgefunden, dass unser angenommener Meßpunkt für die Lichtschranke gar nicht die vorderste Stelle der Stoßstange war. Weil der Lichtstrahl recht nah am Boden war, wurde wohl erst am Vorderreifen ausgelöst. Das war bestimmt die Erklärung. Die Siegerehrung ging weiter. Der Sieger wurde angekündigt. Schon gestern hätte das Team für Furore gesorgt, teilte Moderator Gerd Fleischhauer mit. Ein Volkswagen… T…1… und bei dem Buchstaben war es klar: Hey, das sind wir! Unglaublich!