Verena & Stefan

Vor zwei Jahren kamen fünf Bullis über die BulliKartei zur Goldhochzeit nach Herdorf zu Familie Schneider. Nun meldete sich Tochter Verena, die anfragte, ob so etwas anlässlich ihrer eigenen Hochzeit noch einmal möglich wäre. Klar ist das möglich, denn die damaligen Teilnehmer werden diese Fahrt vor zwei Jahren nie vergessen!

Perfekte Organisation: Wegweiser für die Gäste zum Parkplatz
Perfekte Organisation: Wegweiser für die Gäste zum Parkplatz

Unser Bulli sollte den Bräutigam am Blumengeschäft in Niederdresselndorf abholen, wo noch die Girlande angebracht wurde, die anderen Bullis sollten zur Braut fahren. Treffen wollten wir uns um 10 Uhr am Standesamt. Da wir nicht um 6 Uhr in der Frühe auf die Autobahn wollten, reisten wir schon am Vorabend an. So kamen wir »bei Pavlos« auch noch zu einem leckeren griechischen Abendessen (Retsina und Ouzo inbegriffen…). Ein gelungener Auftakt!

Nach einem tollem Frühstück im Hotel »Haus Schneider« (!) fuhren wir mehr als rechtzeitig los, um um 9 Uhr beim Bräutigam zu sein. Aber schon die erste Abzweigung verhieß Ungemach- eine gesperrte Straße auf unserem Weg bedeutete einen größeren Umweg via einer ausgeschilderten Umleitung. Laut Navi wurde es schon knapp. Also schnell eine SMS an die Braut geschickt: Wir kommen 10 Minuten später. Verena erklärte uns, dass Stefan aber nicht erreichbar sei. Schließlich erreichten wir den Abzweig nach Oberdresselndorf, doch ein Schild erklärte uns, als wir eigentlich schon fast da waren, dass die Ortsdurchfahrt nach Niederdresselndorf gesperrt wäre. Das wären nur noch 3 Kilometer gewesen. Also die ganze Strecke bis zur B54 wieder zurück. Mittlerweile war auch der Bräutigam telefonisch erreichbar. Der war völlig ruhig, da die Braut sowieso noch mit der Frisur zu tun habe. Wir hätten also noch reichlich Zeit. So erreichten wir, nun auch wieder etwas entspannter, eine halbe Stunde später als gedacht, das Blumengeschäft. Die Damen dort waren flink bei der Sache. Weiter ging´s- noch Stefans Auto nach Hause bringen und dann weiter nach Burbach. Schliesslich waren wir so gut wie pünktlich da. Vor dem Standesamt trafen wir Frank, Volker mit dem ´67er, Uli mit seinem 64er und Tatjana mit ihrem T2.

Foto: Frank Henzel
Foto: Frank Henzel
Alte Vogtei in Burbach - das Standesamt
Alte Vogtei in Burbach – das Standesamt

Nach der Trauung musste der Bräutigam erst einmal die Braut im Fahrradanhänger einen Berg hinauf bis zu den Bullis fahren. Dann erst wurde in die Bullis umgestiegen bis zum Zwischenstopp mit Imbiss.

Zwischenstop bei der Firma des Bräutigams
Zwischenstop bei der Firma des Bräutigams

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Anschliessend ging´s ins Grüne zum Fotoshooting. Dann ein Stück weiter gab´s noch einen Halt, um Fotos zu machen und in Dillenburg noch einmal. Die angekündigten »örtlichen Schauer« beschränkten sich dabei jeweils immer nur auf die Zeiten, in denen wir von einem Ort zum anderen fuhren. So muss es sein!

Foto: Stenger
Foto: Stenger
Fotoshooting
Fotoshooting
Foto. Frank Henzel
Foto. Frank Henzel

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Foto: Frank Henzel
Foto: Frank Henzel
Foto: Stenger
Foto: Stenger

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Der Wilhelmsturm in Dillenburg

Nächster Programmpunkt: die Trauung in der Kirche. Weil die Parkplätze rund um die Kirche rar sind, war ein Shuttle-Service für die Hochzeitsgäste eingerichtet worden. So fuhren die Bullis Runde um Runde und fuhren die Gäste von den Parkplätzen bis zur Kirche (und später auch wieder zurück). Eine tolle Idee!

Shuttle-Fahrten für die Gäste
Shuttle-Fahrten für die Gäste
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Wegweiser für die Bulli-Fahrer

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Während der Messe kam der Caterer an. Da er etwas spät dran war, fragte er kurzerhand die Bulli-Fahrer, ob sie gerade etwas vor hätten oder mal kurz mit anpacken könnten. Konnten wir! Getreu dem Motto »viele Hände-schnelles Ende« wurden kurzerhand der LKW ausgeladen, die Pfannen mit Brennern aufgebaut, der Kühl-Anhänger postiert, Stromkabel verlegt und was sonst noch so zu tun war. Als die ersten Gäste wieder weiter mussten, wurde wieder »geshuttled« und dann mussten wir uns auch schon verabschieden. Ganz ohne Stau, aber wie es sich für Aachener gehört, kamen wir im »Öcher Reän« wohlbehalten nach 2,5 Stunden zu Hause an.

Auch dieser Tag hat wieder allen – Bullifahrern, Hochzeitspaar und Hochzeitsgästen- viel Spaß gemacht.

 

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